Summerstyle: Fransentaschen 3. September 2010

Was im Herbst 2009 begonnen hat, scheint auch im Sommer 2010 kein Ende zu finden: die Fransentasche zeigt sich überall. Ist ja auch extrem entspannt und bringt irgendwie auch so ein bisschen glücklich ungebundenes Hippie-Feeling mit sich. Was vor einem Jahr noch ganz zaghaft begann und sich in reduzierter Form als einzelne Bommel und Quasten an Shoppern, Hobos und Totes zeigte, präsentiert sich jetzt üppig, vollkommen ungeniert und macht nicht einmal vor Clutches halt. Da ist die Grenze zwischen No und Go ganz schnell ganz dünn und deshalb schauen wir uns das jetzt mal genauer an:

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Die Miu Miu Hobo in nude erhält von mir ohne zu Zögern ein “Go!”. Gesehen bei Net-a-porter um 1150 Euro.

Ein ähnliches Modell, allerdings um Längen bezahlbarer und dafür auch um 100% Leder weniger: die Warehouse Satteltasche aus Velours. Gesehen bei asos um 86 Euro.

maddalena.jpgEin ganz klares No meinerseits erhält die Maddalena Marconi Tasche aus Satin und Wollfransen. Der Anblick dieser royalen Interpretation der Hippietasche ruft bei mir leider Samson aus der Sesamstraße auf den Plan, sorry. Gleichzeitig stellt sich mir die Frage: wohnt in dem Wolldickicht etwa jemand? Bitte nicht.

Die stolzen 985 Euro, die man z.B. bei Forzieri dafür bezahlt, wüsste ich besser zu investieren.


Frankie’s Garage is back! 31. August 2010

Die Kultmarke aus New York feierte mit seinen Taschen vor allem in den 80er und 90er Jahren große Erfolge. Promis wie Tina Turner oder David Bowie ließen sich damals sogar ihre ganz persönlichen Frankie’s Garage Taschen anfertigen und Andy Warhol löste den vollkommenen Hype aus, als er die unverwechselbare Messenger Bag zum Protagonisten eines seiner Shootings machte.

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Nachdem das einst so gefeierte Label in den letzten Jahren eher für weniger Schlagzeilen sorgte, taucht Frankie’s Garage nun mit einem Paukenschlag wieder aus der Versenkung auf. Der Paukenschlag ist die brandneue Park Avenue Kollektion, quasi eine Fashion Hommage an New York, die überraschend feminin und elegant ausfällt.

Die Shopper und City Bags in Wildlederoptik erinnern so gar nicht an die funktionellen Erfolgsmodelle wie die Messenger oder Post Bag aus den Anfangsjahren. Ob die neue Kollektion es aber tatsächlich gleich auf die Park Avenue schafft, bin ich mir nicht so sicher. Aber mit Preisen zwischen knapp 70 Euro und 110 Euro sind sie sicherlich bald auf der Königsstraße, Friedrichstraße oder Ehrenstraße in unseren Shopping-Metropolen zu sehen.

Wessen Bruder? Freds Bruder! 27. August 2010

Ich ahne ja schon, dass die Taschen von Freds Bruder bald einen ähnlichen Trendstatus wie unsere geliebten Liebeskind Berlin Taschen erreichen. Und wenn wir bisher dachten, neue innovative Labels können in Deutschland einfach nur aus Berlin kommen, werden wir jetzt eines besseren belehrt: das kreative Label Freds Bruder kommt doch tatsächlich aus der Luxus-Hauptstadt Düsseldorf!

Nach kurzer Verwirrung fangen wir uns aber ganz schnell wieder und sind begeistert von den farbenfrohen Taschen aus Kalbs- und Lammleder, die perfekt für den ganzen Tag sind. Kreativ sind übrigens nicht nur die Designs, sondern auch die Namen: hinter Papgena verbirgt sich z.B. eine fröhliche bunte Beuteltasche, wie sie Papagena sicher benutzt hätte, um Papagenos Glockenspiel durch die Gegend zu tragen.

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Mein Favorite ist aber die Große Eule, eine Oldschool-Schultertasche aus Lammleder mit diversen Außentaschen für 135 Euro. Eine günstigere Alternative dazu habe ich übrigens bei Dorothy Perkins entdeckt, für knapp 34 Euro, dafür aber auch aus Kunstleder. Online könnt ihr die Taschen von Freds Bruder bei zalando oder bei Lieblingstasche kaufen.

Peter Pilotto für Kipling 24. August 2010

peter-pilotto-kipling-2.jpg Ein neues Designerteam ist geboren:  Peter Pilotto und Christopher de Vos sind für die avantgardistischen Entwürfe verantwortlich, die mit grafischen Drucken, überschäumenden Farbexplosionen und aufwendigen Drapierungen in Promikreisen zur Zeit für Verzückung sorgen.

Jetzt hat sich das Londoner Duo mit dem belgischen Taschenlabel Kipling (das sind die mit dem Affenlogo) zusammengetan und eine Kollektion entworfen, auf die kein Begriff besser zutrifft als “abgespaced”.

Ob die Kollektion bestehend aus Shoppern, Rucksäcken, Bauchtaschen etc. auch so intergalaktisch einschlägt wie sie aussieht, werden wir im September sehen. Ab dann gibts die Peter Pilotto for Kipling Taschen nämlich zu kaufen. Ich bin da ja eher skeptisch, für mich sieht das Ganze nach Turnbeutel aus den 80ern aus…

Bild: www.kipling.com

Die Python Geldbörse von Trixie Fauck 18. August 2010

Bei uns Mädels herrscht gerade eine erhitzte Debatte über die graue Geldbörse aus Pythonleder von Trixie Fauck, die wir auf der Premium in München entdeckt haben. Während ich schlichtweg bis über beide Ohren in das Teil verliebt bin und es nur zu gerne mit meinem Krimskrams und Moneten füllen würde, fürchtet sich Inga vor der Rache der Python. Ignorant wie ich bin, sehe ich hier nur ein wunderschönes Portemonnaie und habe die Schlange mental tief in den Dschungel verbannt.

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Ein bisschen Mut brauche ich allerdings auch, und zwar wenn ich an den Preis von 239 Euro denke…

Die Cooky Bag: kochen und shoppen! 16. August 2010

Kaum haben wir unsere It-Jutetasche der Saison bei den Mädels von We make the Cake bestellt, flattert schon der nächste Jutebeutelclou ins Haus: Tobsen von Neeo hat die Cooky Bag entdeckt. Bei der Cooky Bag haben wir es mit einer Kombination aus Jutebeutel und Kochschürze zu tun.

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Das funktioniert so:  Zuerst statten wir dem Supermarkt unseres Vertrauens einen Besuch ab und verstauen sämtliche Fressalien praktisch und umfallsicher in den diversen Staufächern. Zuhause angekommen, werden wir erst mal zu MacGyver und funktionieren die Cooky Bag in eine Kochschürze um. Da steht den Spaghetti Carbonara doch nix mehr im Wege, oder?

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Ich schenke Jana eine… 13. August 2010

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, ist rechts oben seit neuestem mein Antlitz und nicht mehr Janas zu sehen. Das ist so, weil die liebe Jana mich zu ihrer Nachfolgerin und somit zur neuen Taschenqueen gekürt hat.

Über 2 Jahre lang hat Jana euch mit den neuesten Trends, den traumhaftesten It-Bags und den schönsten Taschenanblicken versorgt und dafür wollen wir ihr Dankeschön sagen. Wie wir das machen? Ganz einfach, wir tun einfach so, als ob wir Unmengen an Geld hätten und schenken Jana virtuell eine Tasche. Also von mir würde sie natürlich ihre heiß ersehnte Chanel 2.55 bekommen. Und welchen Taschentraum erfüllt ihr Jana zum Abschied?

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Louis Vuitton: Wir wollen auch eine 5th Avenue! 11. August 2010

Es soll tatsächlich Männer geben, die sich fragen, wieso ihre Freundin nach New York zum Shoppen gehen will. Mal abgesehen vom Zauber der Sex and the City Metropole gibts es da ein paar ganz triftige Gründe. Einer davon könnte z.B. das Schaufenster von Louis Vuitton auf der 5th Avenue sein. Hier findet die aufmerksame Shopperin zur Zeit eine historisch höchst interessante Installation vor: die erlauchte Ahnengalerie von Speedy!

Wir beginnen mit dem ersten Monogramm Modell aus dem Jahre 1932, fahren dann nach einem Gang durch den Perlenvorhang fort zur Monogram Cerises aus dem Jahre 2004 und arbeiten uns über die Monogram Dentelle und Mirage durch bis zu Epi Cassis. Eine kleine Eisenbahn aus Taschen, ich bin entzückt. Wann geht nochmal gleich der nächste Louis Vuitton Zug nach NYC?

Emma Brown bei Taschensüchtig 9. August 2010

Vor einiger Zeit hat Jana begeistert vom deutschen Label Emma Brown berichtet und die neue Sommerkollektion genauestens beäugt. Emma Brown ist ein weiteres „grünes“ Label, d.h. ein Label, das ausschließlich nachhaltig produziert. Seit neuestem gibt es die Taschen von Emma Brown nun beim Taschenmekka Taschensüchtig zu bewundern und zu kaufen und das habe ich natürlich sofort getan. Also bewundert. Während Jana vom grauen Schafbockledershopper hin und weg war, vote ich für die graue Clutch Mara. Sieht aus wie eine schlicht gewebte Strohtasche und ist dabei aus feinstem Kalbsleder! Zeitlos und elegant schmiegt sich diese Clutch genauso gut zum Kinobesuch an die Jeansjacke wie zur Hochzeit ans Abendkleidmund ist für mich deswegen das absolute Highlight der Sommerkollektion.

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Aber der Winter klopft ja bereits an die Tür (bei den Temperaturen könnte man das zumindest zeitweise glauben) und auch da gibts das eine oder andere Schmuckstück von Emma Brown. Als alte Vintage Liebhaberin ist ja klar, welche mein Fave ist: der Shopper in smoke aus Vintage bearbeitetem Schafsbockleder.

Strandtaschen im Marinelook 5. August 2010

Ich kann meinen Urlaub schon rufen hören und deshalb wirds höchste Zeit, dass ich mir Gedanken über meinen Kofferinhalt mache. Natürlich gehts in den Süden, an den Strand und ans Meer und natürlich brauche ich dafür noch eine passende Strandtasche. Da ich vorzugsweise den kompletten Tag am Strand verbringe, muss meine Strandtasche mehr als nur Buch, Handtuch und Sonnencreme beherbergen, das heißt, es gibt ein paar Grundvoraussetzungen: sie muss groß sein, bequeme Henkel haben und im aktuellen Marinestyle sein. marine-strandtaschen.jpgUnd beim Marinestyle habe ich so meine gewissen Vorstellungen. Bei einem Top mögen blau-weiße Streifen für das Attribut marine ausreichen, aber bei einer Tasche will ich bitteschön noch irgendwo ein kleines Ankerdetail oder zumindest tauähnliche Kordeln entdecken, nur dann fühle ich mich bereit zum Anker lichten. Meinen Favourite habe ich bei Newport News entdeckt, eine Tote mit Reißverschluss, in die man allen Krimskrams reinstopfen kann. Und die Turtle Gritter Clutch von Lilly Pulitzer muss ich für abends haben. Dringend.





Vino für unterwegs 4. August 2010

Es leben die Picknicks, die Wald- und Wiesenfeste und es lebe der gemütlich Umtrunk. Sowas in der Art hat sich wohl das skandinavische Designlabel menu gedacht und dieses Weinschlau-Tasche-Ding entworfen.

Ja, da war ich auch platt. Ganz stilbewusst haben sie zum Luxusschlauch auch noch ein Weinglas abgebildet. Da hätte eigentlich noch der Plastikbecher gefehlt. Ihr hört’s heraus, ich bin kein Fan von Wein im Schlauch. Die Vorstellung, dass dieser Schlauch wiederverwendet wird, macht es wirklich kein bisschen besser. Aber vielleicht bin ich nicht infomiert und in Schweden hat sich schon mal jemand an einer 0,7-Flasche einen Bruch getragen. Dann ist das natürlich was anderes. Aber sei’s drum, wieder ein Teil mehr in der Rubrik. Es gibt nichts, was es nicht gibt.

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menu Wine Bag, ca 50 Euro über design3000.de

Longchamps Oktoberfest Pl(i)age 3. August 2010

Jeder Jahr zum Oktoberfest machen sich Schuh- und Taschenlabel auf, um mit dem ultimativen Wiesn-Accessoire ein Stück vom großen Kuchen bzw. Geschäft abzubekommen. Das muss natürlich nicht immer schief gehen, die Erfahrung zeigt aber, dass es bei 99% doch schief geht. Ich erinnere da nur mal an diverse Wiesn-Sneaker oder die Geroge Gina Lucy Oktoberfest Edition. Longchamp hat sich wohl gedacht, da mischen wir jetzt auch mit.

Wer schon öfter in München auf dem Oktoberfest war, weiß, dass der Longchampklassiker ‘Le Pliage’ dort ein absolutes Heimspiel hat. Ich würde meinen die Longchampbeutel teilen sich die Taschenhoheit mit den Louis Vuitton Speedys. Will ich auch gar nicht drüber lästern. Ich nehme meine Pliage auch immer mit auf die Wiesn: Unempfindlich, abwaschbar und verschließbar. Was will man mehr. Soweit also alles ok, aber jetzt kommt Longchamp mit dieser Wiesn-Pliage. Habe ich eben beim Modepilot gesehen. Mal im Ernst, die Franzosen verarschen uns doch?!

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Die Oktoberfest Pl(i)age 2010 - na schönen Dank.

Meerjungfrauenfeeling bei Chanel 3. August 2010

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Chanel scheint für niemand anderen als Arielle ein Abendtäschchen entworfen zu haben, das war mein erster Gedanke bei dieser Sensation von Handtasche. Muss ich zu diesem Traum noch irgendetwas sagen?

Vielleicht, dass die Chanel Paillette Flap Bag aus der Paris-Shanghai 2010 Kollektion ist und für schlappe 6000 Dollar uns gehören könnte. Und dann würden wir galant die Tasche am Mademoiselle-Kettchen schwingend durch die Gegend tragen und bis ans Ende unserer Tage strahlen. Da Wunder aber leider Arielle und ihren Meerjungfrauenfreundinnen vorbehalten sind, begnügen wir uns mit diesem Anblick und schmachten dahin.

Bild: www.chanel.com

Weekender von ONLY 2. August 2010

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Sommerzeit ist Reisezeit und was ist da besser als ein hübscher Weekender. Früher hieß das ja einfach kleine Reisetasche. Aber mittlerweile hat sich das englische Wort Weekender zeimlich etabliert. Ist ja auch zeimlich cheffig, sich ein extra Gepäckstück für die diversen Wochenendtripps zuzulegen. Bei geschätzten 90% der Weekender-Besitzer ist die Tasche wohl eher das leidige Teil, dass einen auf den Pendeltouren von Freitag bis Sonntag Abend nach Hause begleitet. Wie dem auch sei: Bei Only habe ich durch Zufall dieses Modell entdeckt. Zwei Eigenschaften haben dabei besonders meine Aufmerksamkeit erregt.

1. Die Verschlüsse - die kommen mir irgendwie bekannt vor… Marc Jacobs, würde ich sagen.

2. Die Form - Eine ordentliche Rechteckform vereinfacht das Klamottenstapeln ungemein.

Kommt zu Guterletzt noch hinzu, dass man bei einem Lieblingsstück von Only nicht so tief in die Taschen greifen muss.

Forty Bag von BREE 30. Juli 2010

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BREE’s Geburtstagsgeschenk zum 40sten: Die Forty Bag aus Nylon

Da hat sich BREE ja selbst ein schönes Geschenk gemacht, mit dieser Beuteltasche. Das Material kennen wir ja schon von den Goodiebags der Fashion Week und ich sage euch, das fühlt sich toll an: Ganz weich und super leicht. Für die Forty Bags hat Bree dem Ganzen noch einen Wetlook verpasst. Neun Farben stehen zur Auswahl. Preislich liegt die Forty 1 bei knapp 60 Euro, was man ja auch noch vertreten kann.

Ich finde dieses glänzende Nylon klasse. Kam auch schon bei Eastpak toll. Ist mal eine coole Alternative zu den üblichen Canvas-Stoffen. Allerings ist die Forty bag ähnlich wie die Kollektion von Eastpak limitiert. Wird, meiner Meinung, nach höchste Zeit, dass jemand das Material mal in die reguläre Kollektion übernimmt. Ich würde dann sofort Interesse an einer Reisetasche anmelden.

Taschen von KSIA Berlin 29. Juli 2010

KSIA Berlin - kannte ich noch nicht. Aber als ich die Taschen in der Einladung zum Green Showroom in Berlin gesehen habe, war klar: Das muss ich mir anschauen. Letztendlich hat sich Designerin und KSIA-Gründerin Katharina Ehrhardt sogar Zeit für ein persönliches Interview genommen.

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Katharina, eigentlich hast du Architektur studiert. Wie kamst du zu einem eigenen Taschenlabel?

Ich hatte schon während des Studiums einen Faible für Taschen und das Entwerfen von Taschen. Habe mich mit Architektur dann aber doch für “Was Ordentliches” entschieden. Ich habe das nie bereut, denn durch das Studium habe ich einen anderen Blick auf die Entwürfe bekommen. Ich hatte zum einen Zugang zur Technologie und habe so an den Designs viel herum experimentiert. Am Anfang auch mit Schmuck, an den Taschen bin ich dann hängen geblieben.





Welche Aspekt spielt Nachhaltigkeit für dich?

Das war mir von Anfang an sehr wichtig. Ich wollte kein Produkt schaffen, das die Umwelt auch noch belastet. Vielleicht haben mich meine früheren Jahre in den USA dahingehend geprägt. Damals hat man sich dort noch gar keine Gedanken um die Umwelt gemacht. Das ist mir sehr negativ aufgefallen. Nun achte ich auf nachhaltige Materialien und lasse alle Taschen in Berlin fertigen. Weiter nach dem Sprung…

Lacktasche = Zickentasche? 28. Juli 2010

Zu Lacktaschen habe ich zugegebernmaßen ein gespaltenes Verhältnis. Manchmal bin ich restlos begeistert und dann trifft es mich wieder: das Vorurteil von der Lacktasche und der Zicke. Je nach Farbe und Form ist die Lacktaschenträgerin ganz schnell abgestempelt - geht das nur mir so? Anfreunden kann ich mich mit dem unauffälligen, schwarzen Modell als Clutch oder auch elegantes Portemonnaie, aber sobald Farbe ins Spiel kommt, wirds kritisch. Ich hab mich mal ein bisschen umgeschaut, um meine Toleranzgrenzen auszutesten - aber ich fürchte, meine Meinung steht. Schwarz = elegant, pink = zickig.

Es ist also keine große Überraschung, wers aufs Treppchen geschafft hat:

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Bilder: www.ysl.com, www.my-wardrobe.com, www.vintagedesignerhandbagsonline.com

Die Kessel-Tasche 27. Juli 2010

kessel-beutel.jpg Stuttgarter aufgepasst, unser Lokalblog kessel.tv startet (endlich!) groß ins Merchandise. Für Lokalpatrioten und Digital Chaoten und solche die einfach dazu gehören wollen gibt’s jetzt Shirts und diesen Jutebeutel. Naja, den Jutebeutel gibt’s bald wieder, der musste den Nachfragemassen vorerst nachgeben. Shirts für Jungs und Mädels und der Beutel liegen um die 20 Euro.

Ich bin großer Fan von guten Jutebeuteln. Und auch von bösen: George Gina und deine Mudder begleitet mich ständig. Und auch die neusten, kreativen Botschaften von We make the Cake finde ich klasse (sag nur: “NY hates you”)

In diesem Sinne: Mut zur Jute. Auch an die Jungs.

Neues von Chloé 27. Juli 2010

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Neues von Chloé, da freuen wir uns doch immer. Zum einen gibt’s eine neuer Kampagne für den Herbst mit Raquel Zimmermann, zum anderen gibt’s einen neuen (Online-)Vertriebspartner. Chloé Taschen findet man ab heute auch bei Mytheresa. Die Münchner haben zur Wintersaison zum ersten Mal auch die Taschen von Chloé ins Programm genommen. Accessoires und Schuhe des französischen Luxuslabels kann man bereits seit einiger Zeit bei Mytheresa bestellen. Wieso nun auch die Taschen aufgenommen wurden, lässt sich leicht erklären: “Hannah MacGibbon hat es geschafft, der Chloé Taschenlinie neuen Glanz zu verleihen”, so Mytheresa. Zu Recht habe diese Linie den Begriff “It Bag” geprägt.

Für den Herbst dürfen wir uns auch wieder auf den Promi-Liebling “Marcie Bag” freuen. (Promi müsste man sein, ich schwärme für die Marcie aus der Ferne…) Der Chloé-Klassiker kommt im Herbst in weichen Camel- und Taubetönen daher.

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Neu in der Familie, die charakteristische “Darla”: very retro, very Chloé fällt mir da auf den ersten Blick ein. Hat durchaus Potential sich bei den It-bags einzureihen.

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Taschen über Mytheresa.com

MyUniqueBag: 10 Milliarden Taschenkombis 23. Juli 2010

Ja, ihr habt richtig gelesen, bei MyUniqueBag können wir aus sage und schreibe 10 Milliarden Kombinationsmöglichkeiten unsere individuelle, perfekte, One-of-a-kind Handtasche selbst designen. Allein die Vorstellung, dass ich quasi nie wieder jemandem begegne, der mit derselben Handtasche durch die Gegend spaziert wie ich, versetzt mich in Glücksgefühle.

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Schritt 1: Modellauswahl, bei mir wirds der Shopper “Paris” für 129 €

Aber nochmal von vorn: bei MyUniqueBag (die Gründer sind übrigens zwei Männer, man mag es kaum glauben) wird die Taschenträgerin zur Designerin und kann sich aus 5 Grundmodellen, 70 verschiedenen Materialien und vielen Extras die eigene Handtasche zusammendesignen. Gefertigt werden unsere Einzelstücke dann nach internationalen fair-trade Prinzipien von einem Familienunternehmen auf Bali, das schon in sechster Generation Handtaschen fertigt. Die sollten also was von ihrem Handwerk verstehen.
Klar, dass ich das so fort ausprobieren und mir mit dem extrem schlau ausgeklügelten Designtool mein persönliches Täschchen zusammenbasteln musste.


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Schritt 2: Materialauswahl für den Body (klar, dass ich Leder in Vintage Olive nehme, kostet aber Aufpreis)

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Schritt 3+4: Materialauswahl für Henkel und den oberen Rand

(für mein rosebeiges Ziegenleder muss ich wieder einen kleinen Aufpreis zahlen)

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Schritt 5: die Innenaustattung haut mich um - die Henkellänge wird entsprechend meiner Körpergröße festgelegt, ich kann wählen, wie viele Innentaschen ich haben will, etc. und fertig ist mein erstes Täschchen designed by myself!

Ist die Tasche fertig designt und bezahlt, dauert es noch ca. 3 Wochen und schon hat man seine ganz persönliche Traumtasche. Mir hat allein das Ausprobieren mit dem Designtool schon so viel Spaß gemacht, dass ich noch 5 weitere designen möchte. Jetzt wäre es nur noch interessant, mal ein selbst designtes Stück in natura zu sehen. Und dann hätte ich gerne noch mehr Modelle dazu, z.B. eine Clutch, ein Abendtäschchen, … Ok, wir wollen es mal nicht übertreiben.

Während der Kennenlernphase gibt es übrigens noch einen Gutschein im Wert von 20€ obendrauf, wenn ihr euch für den Newsletter anmeldet.