Taschen von KSIA Berlin 29. Juli 2010

KSIA Berlin - kannte ich noch nicht. Aber als ich die Taschen in der Einladung zum Green Showroom in Berlin gesehen habe, war klar: Das muss ich mir anschauen. Letztendlich hat sich Designerin und KSIA-Gründerin Katharina Engelhardt sogar Zeit für ein persönliches Interview genommen.

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Katharina, eigentlich hast du Architektur studiert. Wie kamst du zu einem eigenen Taschenlabel?

Ich hatte schon während des Studiums einen Faible für Taschen und das Entwerfen von Taschen. Habe mich mit Architektur dann aber doch für “Was Ordentliches” entschieden. Ich habe das nie bereut, denn duch das Studium habe ich einen anderen Blick auf die Entwürfe bekommen. Ich hatte zum einen Zugang zu Technologie und habe so an den Designs viel herum experimentiert. Am Anfang auch mit Schmuck, an den Taschen bin ich dann hängen geblieben.





Welche Aspekt spielt Nachhaltigkeit für dich?

Das war mir von Anfang an sehr wichtig. Ich wollte kein Produkt schaffen, das die Umwelt auch noch belastet. Vielleicht haben mich meine früheren Jahre in den USA dahingehend geprägt. Damals hat man sich dort noch gar keine Gedanken um die Umwelt gemacht. Das ist mir sehr negativ aufgefallen. Nun achte ich auf nachhaltige Materialien und lasse alle Taschen in Berlin fertigen. Weiter nach dem Sprung…

Lacktasche = Zickentasche? 28. Juli 2010

Zu Lacktaschen habe ich zugegebernmaßen ein gespaltenes Verhältnis. Manchmal bin ich restlos begeistert und dann trifft es mich wieder: das Vorurteil von der Lacktasche und der Zicke. Je nach Farbe und Form ist die Lacktaschenträgerin ganz schnell abgestempelt - geht das nur mir so? Anfreunden kann ich mich mit dem unauffälligen, schwarzen Modell als Clutch oder auch elegantes Portemonnaie, aber sobald Farbe ins Spiel kommt, wirds kritisch. Ich hab mich mal ein bisschen umgeschaut, um meine Toleranzgrenzen auszutesten - aber ich fürchte, meine Meinung steht. Schwarz = elegant, pink = zickig.

Es ist also keine große Überraschung, wers aufs Treppchen geschafft hat:

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Bilder: www.ysl.com, www.my-wardrobe.com, www.vintagedesignerhandbagsonline.com

Die Kessel-Tasche 27. Juli 2010

kessel-beutel.jpg Stuttgarter aufgepasst, unser Lokalblog kessel.tv startet (endlich!) groß ins Merchandise. Für Lokalpatrioten und Digital Chaoten und solche die einfach dazu gehören wollen gibt’s jetzt Shirts und diesen Jutebeutel. Naja, den Jutebeutel gibt’s bald wieder, der musste den Nachfragemassen vorerst nachgeben. Shirts für Jungs und Mädels und der Beutel liegen um die 20 Euro.

Ich bin großer Fan von guten Jutebeuteln. Und auch von bösen: George Gina und deine Mudder begleitet mich ständig. Und auch die neusten, kreativen Botschaften von We make the Cake finde ich klasse (sag nur: “NY hates you”)

In diesem Sinne: Mut zur Jute. Auch an die Jungs.

Neues von Chloé 27. Juli 2010

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Neues von Chloé, da freuen wir uns doch immer. Zum einen gibt’s eine neuer Kampagne für den Herbst mit Raquel Zimmermann, zum anderen gibt’s einen neuen (Online-)Vertriebspartner. Chloé Taschen findet man ab heute auch bei Mytheresa. Die Münchner haben zur Wintersaison zum ersten Mal auch die Taschen von Chloé ins Programm genommen. Accessoires und Schuhe des französischen Luxuslabels kann man bereits seit einiger Zeit bei Mytheresa bestellen. Wieso nun auch die Taschen aufgenommen wurden, lässt sich leicht erklären: “Hannah MacGibbon hat es geschafft, der Chloé Taschenlinie neuen Glanz zu verleihen”, so Mytheresa. Zu Recht habe diese Linie den Begriff “It Bag” geprägt.

Für den Herbst dürfen wir uns auch wieder auf den Promi-Liebling “Marcie Bag” freuen. (Promi müsste man sein, ich schwärme für die Marcie aus der Ferne…) Der Chloé-Klassiker kommt im Herbst in weichen Camel- und Taubetönen daher.

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Neu in der Familie, die charakteristische “Darla”: very retro, very Chloé fällt mir da auf den ersten Blick ein. Hat durchaus Potential sich bei den It-bags einzureihen.

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Taschen über Mytheresa.com

MyUniqueBag: 10 Milliarden Taschenkombis 23. Juli 2010

Ja, ihr habt richtig gelesen, bei MyUniqueBag können wir aus sage und schreibe 10 Milliarden Kombinationsmöglichkeiten unsere individuelle, perfekte, One-of-a-kind Handtasche selbst designen. Allein die Vorstellung, dass ich quasi nie wieder jemandem begegne, der mit derselben Handtasche durch die Gegend spaziert wie ich, versetzt mich in Glücksgefühle.

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Schritt 1: Modellauswahl, bei mir wirds der Shopper “Paris” für 129 €

Aber nochmal von vorn: bei MyUniqueBag (die Gründer sind übrigens zwei Männer, man mag es kaum glauben) wird die Taschenträgerin zur Designerin und kann sich aus 5 Grundmodellen, 70 verschiedenen Materialien und vielen Extras die eigene Handtasche zusammendesignen. Gefertigt werden unsere Einzelstücke dann nach internationalen fair-trade Prinzipien von einem Familienunternehmen auf Bali, das schon in sechster Generation Handtaschen fertigt. Die sollten also was von ihrem Handwerk verstehen.
Klar, dass ich das so fort ausprobieren und mir mit dem extrem schlau ausgeklügelten Designtool mein persönliches Täschchen zusammenbasteln musste.


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Schritt 2: Materialauswahl für den Body (klar, dass ich Leder in Vintage Olive nehme, kostet aber Aufpreis)

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Schritt 3+4: Materialauswahl für Henkel und den oberen Rand

(für mein rosebeiges Ziegenleder muss ich wieder einen kleinen Aufpreis zahlen)

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Schritt 5: die Innenaustattung haut mich um - die Henkellänge wird entsprechend meiner Körpergröße festgelegt, ich kann wählen, wie viele Innentaschen ich haben will, etc. und fertig ist mein erstes Täschchen designed by myself!

Ist die Tasche fertig designt und bezahlt, dauert es noch ca. 3 Wochen und schon hat man seine ganz persönliche Traumtasche. Mir hat allein das Ausprobieren mit dem Designtool schon so viel Spaß gemacht, dass ich noch 5 weitere designen möchte. Jetzt wäre es nur noch interessant, mal ein selbst designtes Stück in natura zu sehen. Und dann hätte ich gerne noch mehr Modelle dazu, z.B. eine Clutch, ein Abendtäschchen, … Ok, wir wollen es mal nicht übertreiben.

Während der Kennenlernphase gibt es übrigens noch einen Gutschein im Wert von 20€ obendrauf, wenn ihr euch für den Newsletter anmeldet.

Handtaschenhalter deluxe 23. Juli 2010

Handtaschenhalter sind was Feines. Bei edelight sind wir von den cleveren, kleinen Helferchen schon total überzeugt und haben sie auch schon in unsere Community-Pakete übernommen. Deshlab bleibt eine kleine Euphorie auch nie aus, wenn wir wieder einen neuen Shop mit Handtaschenhaltern entdecken. Jetzt hat Viola wieder einen gefunden: ewelinas.com. Der Shop zeichnet sich zum einen durch eine große Vielfalt aus und zum anderen durch besonders hübsches (kitschiges) Design. Man hat sogar die Wahl zwischen starren Hacken und den faltbaren Taschenhaltern. Ab ca. 20 Euro geht’s los.

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Um den Tisch muss man sich bei den Handtaschenhaltern übrigens keine Sorgen machen. Die Modelle sind immer mit Gummi oder Filz gepolstert, so dass es auf der Tischplatte keinerlei Kratzer geben kann.

Die neue Patrizia Pepe Kampagne 22. Juli 2010

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Das italienische Modelabel Patrizia Pepe hat eine neue Kampagne gelauncht. Das Ziel: Den Leuten (vor allem in Deutschland, wo Patrizia Pepe noch nicht so bekannt ist) einen Eindruck zu geben, wofür das Label steht. Auf der Premium hatte ich die Gelegeheite Leute von Patrizia Pepe zu treffen und mich mit ihnen über die neue Kampagne unterhalten: Wer ist denn nun dieses Patrizia Pepe?

Patrizia Pepe ist alles andere als eine italienische Fashion-Diva, hörte ich. Sie lebe zurückgezogen, ist nicht viel auf Parties, sondern eben eine Geschäftsfrau. Na danke, das das mal jemand sagt. Ich kenne nämlich auch keine Selbsständigen, die ständig feiern können. Warum nun also eine Kampagne machen, die sich mit dieser scheinbar so normalen Frau beschäftigt?

Die Frau hinter den Entwürfen sagt viel über die Mode selbst aus und
somit auch über die Fauen die sie tragen. Patrizia Pepe, das sei chic
aber praktisch, edel aber ohne Mondpreise und sexy ohne anzüglich zu
sein. Weniger Klischees aber viele unterschiedliche Aspekte, auch
Widersprüche. Keine Frau ist schließlich ohne. Das schafft Raum für eine
eigene Interpretation. Finde ich einen sehr guten Ansatz und auch die
Umsetzung kann sich sehen lassen.

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Bleiben abschließend noch ein paar Worte zur neuen Sommerkollektion, die man auf der Premium schon mal sehen konnte:
Es gibt wieder viel Schwarz und Weiß (Danke!), das ist bei Patrizia Pepe einfach typisch. Dazu kommen florale Muster und (was mich sehr freut) ein Fokus aus die Accessoires. Ganz besonders die Taschen stehen im Mittelpunkt. Sind wir gespannt, die ersten Bilder dazu bald.

Christopher Shannon für Eastpak 21. Juli 2010

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Gute Traditionen soll man wahren, denkt sich wahrscheinlich auch Eastpak und kooperiert im Herbst für eine limited Edition wieder mit einem bekannten Designer. Wie eben bei Tobi Tobsen erfahren ist der Brite Christopher Shannon zum zweiten Mal mit von der Partie. Die erste Zusammenarbeit in Form der aktuellen Sommerkollektion gibt es (teilweise) noch im Online-Shop von Eastpak. Das meiste ist schon ausverkauft, die Kooperation war also ein Erfolg.

Glücklicherweise hat das Eastpak auch gleich erkannt und legt jetzt mit einer Herbstkollektion nach. Die ersten Bilder will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Christopher Shannons Handschrift ist wieder deutlich zu sehen. Gezeigt wurden die fünf  Taschen bei der Christopher Shannon Show auf der Fashion Week London.

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Anstatt gestanztem Vinyl (was so schön geglänzt hat im Sommer) setzt Shannon im Herbst auf gesteppte Oberflächen. Den blauen Rucksack rechts finde ich schon mal ganz schnieke, dieses Helllila gefällt mir aber nicht. Naja, was man so bisher sieht. Bin gespannt auf die ersten Bilder der kompletten Kollektion. Die Preise werden übrigens zwischen 70 und 120 Euro pro Tasche liegen.

Von der Zusammenarbeit mit Gaspard Yurkievich wird es im Herbst übrigens auch eine Fortsetzung geben.

Liebeskind Berlin: Rinderfell und Lasercut 20. Juli 2010

Auf der Premium in Berlin hatte ich das große Glück, die neuen Kollektionen von Liebeskind Berlin ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert.

Die Christmas Kollektion kommt dick eingepackt mit kuscheligem Rinderfell in den unterschiedlichsten Farben daher und hat mich trotz hochsommerlicher Temperaturen gleich an Pferdeschlitten und dampfenden Glühwein denken lassen – war das die Intention? Die Taschen und Portemonnaies gibt es zum einen in unterschiedlichen Felllängen (ca. 1cm und flauschig oder raspelkurz und samtig weich) und zum anderen in verschiedenen Winterfarben wie Tannengrün, Schwarz oder natürlich glänzendem Dunkelbraun.

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Wirklich beeindruckt hat mich aber die Kollektion, die erst 2011 in die Läden kommt: mit Lasercut bearbeitetes Leder, das wie eine Mischung aus Elefantenhaut und Charlestondress aussieht. Und was muss ich da entdecken? Auch Lucy gibt’s mit Laser-Cut! Dazu sei kurz erwähnt, dass bei uns im Büro schon seit längerem eine große Liebe zu Lucy besteht, dem Liebeskind Berlin Shopper mit den in sich gedrehten Henkeln. Bisher herrscht Lucy in dunkelbraunem Glattleder ganz allein über das Büro-Revier. Ich fürchte allerdings, dass sie ihre Macht ziemlich bald teilen muss…

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Die hätte ich am liebsten gleich mitgenommen: Lucy mit Lasercut

Anja Bruhn: ein bisschen Glamour für jeden Tag 18. Juli 2010

Anja Bruhn ist meine persönliche Lieblingsentdeckung auf der Premium letzte Woche. Bevor sich die gebürtige Berliner Designerin 2007 mit ihrem eigenen Modelabel anja bruhn selbständig machte, designte sie für Kaviar Gauche traumhafte Täschchen. Taschenistas wissen spätestens bei diesem Stichwort, was sie erwarten dürfen: nur das Beste. Und genau so ist es auch.

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Mein Fave: Die pouch bag in toffee and cream

Die Frühjahr/Sommerkollektion 2011 hört auf den klangvollen Namen „Tous les jours“ und hat mich mit wunderschönen Handtaschen, Clutches und Geldbeuteln in sommerlichen Cremetönen, hellem Cognac und elegantem Braun ganz verzaubert. Die handgearbeiteten Taschen sind ausschließlich aus Leder gefertigt, darunter Lammnappa, Schweinsvelours und Ziegenleder, was sich wunderbar knautschig weich anfühlt. Das Besondere an anja bruhn ist meiner Meinung nach, dass die Taschen trotz ihres Glamours absolut alltagstauglich und für jeden Shoppingbummel geeignet sind. Zu kaufen gibt es die glamourösen Weggefährten u.a. im anja bruhn Onlinestore, die Preise reichen von ca. 80 - 600 Euro.

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Und weil ich so verliebt in die anja bruhn Taschen bin, teile ich heute mein Glück mit Euch und verlose dieses Visitenkartentäschchen von anja bruhn.

Schreibt mir in einem Kommentar, zu welchem Anlass Ihr dieses Täschchen allernotwendigst braucht. Der Gewinner wird am Mittwoch bekannt gegeben.

RoyalBLUSH: Handbags with a conscience 16. Juli 2010

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RoyalBLUSH solltet ihr euch merken! Wir haben das Label beim GREEN Showroom während der Fashion Week Berlin entdeckt. Anne und ich sind in den Raum von Magdalena Schaffrin marschiert - einem unserer Pflichttermine in jedem Jahr - und siehe da: Wunderschöne Lederaccessoires und Taschen. Jana Keller heißt die Schweizer Designerin, die sich augenblicklich einen Platz unter meinen Lieblings-Accessoiresdesignern gesichtert hat. Und Royalblush ist ihr Label. Gemeinsam mit Magdalena Schaffrin hat sie den GREEN Showroom ins Leben gerufen.

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Die  Taschenpalette von Royalblush reicht von der Clutch oben bis zu einem traumhafen Weekender, der dann allerdings schon bei knapp 1300 Euro liegt. Neben dem Design basiert der hohe Preis vorallem auf dem verwendeten Material. Royalblush hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben - Handtaschen mit Gewissen eben.

Das Leder spielt bei Royalblush . wie bei vielen hochwertigen Lederwaren - die entscheidende Rolle. Erst die in das Material “eingelebte” Patina gibt es Taschen und Accessoires ihren Charakter. Kein Wunder, dass Jana Keller nicht verrät wer ihr Leder-Lieferant ist. Nur soviel: Sie legt höchsten Wert auf eine umweltbewusste Fertigung. Die Gerbung findet mit Rinden und Wurzeln und komplett ohne Chemikalien statt. Dieses vegetabile Leder erkennt man optisch an Farbunebenheiten und einer anderen Oberflächenstruktur. Außerdem kann man den Unterschied riechen.

Mein absoluter Favorit ist der geknotete Gürtel von Royalblush. Er sieht von der Form den geknoteten Armbändern sehr ähnlich, ist aber noch nicht im Handel. Preislich wird er bei ca. 200 Euro liegen.

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Lodo: die Tasche aus den Alpen 15. Juli 2010

Letzte Woche auf der Premium erspäht und für Euch gleich mental abgespeichert: Lodo, die Tasche aus den Alpen.

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Lodo Tote ab 209 Euro

Was sich sonst als Überrock in der Steiermark findet, kommt bei Lodo bei allen Taschenmodellen zum Einsatz: naturbelassener Schladminger Perlloden. Was bitte ist Schladminger Perlloden? Wer diesen Stoff, der aus der Wolle österreichischer Bergschafe gewoben wird, einmal in der Hand hält, vergisst ihn nicht so schnell, zumindest gings mir so. Kuschelig weich, in schwarz-weiß geperlter Optik und anscheinend mit Eigenschaften, von der andere Taschen nur träumen können: Regentropfen perlen ab, Lebensmittel bleiben dank dem natürlichen Dämm-Effekt der Schafwolle länger kühl und zudem sind alle Lodo-Taschen extrem robust, sogar fast kugelsicher. Wir wundern uns also nicht, wenn Daniel Craig im nächsten Bond Film mit einem melierten Täschchen durch die Gegend hüpft.

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Meine Lieblingstasche von Lodo: Raumwunder. Die Tote verwandelt sich im Handumdrehen in eine Reisetasche, womit dem spontanen Shoppinganfall nichts mehr im Wege stehen dürfte. Mit Lederträger und Schlüsselband ab 569 Euro.

Green Showroom: Christina Krämer 15. Juli 2010

Der Green Showroom im Adlon letzte Woche gab weitaus mehr her als eine Tour durch die erlesenen Räumlichkeiten des Luxushotels. Unter anderem erblickten wir Christina Krämer, eine Schweizer Designerin, die seit 2007 hochwertige Strick-Kollektionen und Lederaccessoires entwirft.

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Edelste Naturmaterialien wie Merino, Cashmere, Bio-Baumwolle oder Rindsleder (das übrigens vegetabil gegerbt wird) verarbeitet sie von Hand zu feiner Kleidung oder eleganten Accessoires und stellt somit echte Unikate her. Bei den Taschen ist die Kundin ganz Königin und kann zwischen verschiedenen Farben sowohl bei Leder als auch bei Bio-Baumwolle wählen.

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Hier treffen Exklusivität und Nachhaltigkeit aufeinander und meiner Meinung nach kann sich das Ergebnis wahrlich sehen lassen. Highlight der Kollektion: die XXL-Ösen, -Ringe und -Karabiner, die Shopper und Reisetaschen veredeln. Karabiner? Das kennen wir doch irgendwoher, oder? Stimmt, aber bei Christina Krämer hat das Ganze wirklich Klasse :-)

Bild: Julia

Anthoni Crown Accessoires bei der Fashion Week Berlin 14. Juli 2010

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Der Münchener Designer Marcel Ostertag eröffnete diese Saison die Fashion Week Berlin mit einer äußerst gelungenen Show. Mit von der Partie auch ein paar tolle Accessoires, die allerdings nicht von Marcel Ostertag selbst waren. Anthoni Crown heißt das Label, das die Ostertag-Models mit Gürteln, Geldbeuteln und natürlich Taschen ausstattete. Da musste ich natürlich genauer hinschauen: Wer ist das, den Marcel Ostertag da die Taschen zu seinen Outfits liefern lässt? Schließlich waren Taschen bisher ein Spezialfeld des Designers. Promis wie Natascha Ochsenknecht trugen die Clutches des Münchners durch die Gegend. Da muss Anthoni Crown ja durchaus Potential haben, wenn Marcel Ostertag sie derart adligt.

Die Webseite von Anthoni Crown überzeugt mich auf den ersten Blick nicht: sehr dunkel, sehr altmodisch. Hier und da erblicke ich Taschen, die ein starkes Deja-vu auslösen. Aber dann entdecke ich einige hübsche Schätze, so wie diese Umhängetasche im 80er Jahre Look. (Haben wir ja auch bei MCM gesehen: Dallas is back!)

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Auf der Fashion Week haben mich die schmalen Gürtel und übergroßen Taschen ebenfalls überzeugt. Anthoni Crown für mich also “label to watch”. Eigentlich etwas spät, das traditionsreiche Haus ist bereits seit den 1920er Jahren in Deutschland. Aber besser spät als nie.

Weekday Shoperöffnung Berlin 14. Juli 2010

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Berlin’s neues Blogger-Mekka…

Am Donnerstag eröffnete der erste Weekday Store in Berlin, direkt hinterm Bahnhof Friedrichstraße. Nach Hamburg und Köln, darf sich nun also auch die Hauptstadt über einen stylischen Ableger der schwedischen Kette freuen. Entsprechend der großen Vorfreude, war dann auch der Andrang vor dem Store riesig. Es hieß also erstmal Schlange stehen, bevor wir die trendy Teilchen von Cheap Monday und Co bestaunen durften. Die große Hitze führte dann innerhalb kürzester Zeit dazu, dass die (hochprozentigen) Getränke ausgingen und sich die Meute wieder vor dem Shop versammelte.

Für uns eine tolle Gelegenheit viele liebe Leute zu treffen. Z.B. unsere Schwäbisch-Blogger-Connection mit Jasmin, Anja und Vanessa. Sehr gefreut haben wir uns auch die wunderbaren Mädels, Hanna und Inga, von We make the Cake zu treffen. (Natürlich mit der heißgeliebten GG & Deine Mudder Tasche)

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Julia mit Hanna und Inga von “We make the Cake

Ach ja und zum Laden noch: Kann mir nicht helfen, bin zu alt. Bin zwar am nächsten Morgen nochmal motiviert hingelaufen, aber außer den altbekannten Cheap Monday Jeans und einem silbernen Armband konnte mich nichts begeistern.

Fashion Week Berlin: Jessica Stockmann trägt D&G 13. Juli 2010

Nach der Show ist vor der Show. Kaum sind wir nach der Aq1 Show aus dem Backstagebereich des Fashion Week Zeltes raus, gehts Frontstage mit genauso viel Blitzlichtgewitter weiter. Und wer ist der Anlass dieses Tumults? Nach zweimaligem Hinschauen hab auch ichs kapiert: Jessica Stockmann, Ex-Frau von Tennisstar Michael Stich.

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Ihr Handgepäck: eine Kalbsleder-Fransentasche von D&G, mit der uns Frau Stockmann den Wilden Westen an den Bebelplatz holt. Aus der vorletzten Saison, das schöne Stück und deshalb für schlappe 600 Euro anstelle der ursprünglichen 810 Euro zu erstehen. Das nenn ich mal ein Schnäppchen.

Fashion Week Berlin: 959 im Green Showroom 12. Juli 2010

Nur ein paar Minuten zu Fuß entfernt vom Fashion Week Zelt, im Hotel Adlon, fühlten wir uns im Green Showroom in eine ganz andere Welt katapultiert. Wie zu Großmamas Zeiten empfingen die Designer ihre Kundschaft in einzelnen Zimmern im ersten Stock des Luxushotels und präsentierten ihre Mode – die da grün war.
Grün? Ja, nachhaltige Mode. Schmuck und Accessoires, bei denen man ganz ohne schlechtes Gewissen in Bezug auf Mensch und Umwelt zugreifen kann. Neben natürlichen Materialien standen auch recycelte Stoffe im Vordergrund.

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Neben vielen anderen ist mir vor allem das italienische Label 959 aufgefallen, das aus recycelten Autogurten Taschen in allen Variationen herstellt. Ineinander verflochtene Sicherheitsgurte - natürlich ganz stilecht mit zugehöriger Schließe in orange oder rot – finden so eine neue Aufgabe als Reisetasche, Shoulder-Bag oder gar Abendtäschchen. Und wers auch daheim vor der Glotze ganz ökologisch korrekt und sicherheitstechnisch top haben möchte, legt sich einfach ein Autogurt-Sofa aus dem Hause 959 zu. Mehr interessante Labels und ausgefallene Taschen, die ich in Berlin entdeckt habe, gibt’s in den nächsten Tagen.

Bild: Julia

MCM Presseevent bei der Fashion Week Berlin 11. Juli 2010

Keine Frage, MCM setzt an den alten Kultstatus zurück zu erobern. In China und Russland sind die stilvollen und familiären Luncheinladungen des Labels bereits bekannt und heiß begehrt. Während der Berliner Fashion Week gab es ein solches Event nun auch für die deutsche Presse und die Fans der Marke.

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...nach 20 Minuten waren wir soweit: Wir wollen jetzt auch einen solchen Hund… Weiter nach dem Sprung…

Converse: Die All American Bag 10. Juli 2010

Bei Converse denken die meisten erst mal an die erfolgreichsten Schuhe der Schuhgeschichte: Chucks (die gerade wieder an jedem Fuß spazieren getragen werden, der sich für besonders cool hält).

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Dass Converse All Star auch Taschen macht, dürfte aber auch nicht gerade unbekannt sein, schließlich sind die unkaputtbaren Canvas-Taschen mit dem ikonischen Converse Star-Logo auf jedem zweiten Fußballplatz, im Freibad, in der Schule/Uni usw. zu finden. Im 234. Jahr der Unabhängigkeit zeigt man sich mit Canvas-Taschen mit Stars and Stripes aber besonders patriotisch. Rot für die Mädchen und blau für die Jungs, fein gemacht, Damen und Herren Converse.

Bild: Julia

Fashion Week Berlin: Olivia Palermo mit Birkin Bag 9. Juli 2010

BERLIN - JULY 09: Olivia Palermo poses at the Markus Lupfer Presentation during the Mercedes Benz Fashion Week Spring/Summer 2011 at the Soho Club on July 9, 2010 in Berlin, Germany. (Photo by Andreas Rentz/Getty Images)

US-Reality Star Olivia Palermo erschien heute bei der Markus Lupfer Show auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin. Mit dabei hatte sie dieses beneidenswerte Teil einer Hermès Tasche. Die Birkin Bag, benannt nach Jane Birkin, kostet in dieser Ausführung locker 7000 Euro. Gerade mal fünf Stück davon werden jede Woche in den Pariser Ateliers von Hermès gefertigt. Reality-Star müsste man sein.

Wer in Berlin sonst noch da war und gefeiert hat, seht ihr in unserem Fashion Week Special.