Was im Herbst 2009 begonnen hat, scheint auch im Sommer 2010 kein Ende zu finden: die Fransentasche zeigt sich überall. Ist ja auch extrem entspannt und bringt irgendwie auch so ein bisschen glücklich ungebundenes Hippie-Feeling mit sich. Was vor einem Jahr noch ganz zaghaft begann und sich in reduzierter Form als einzelne Bommel und Quasten an Shoppern, Hobos und Totes zeigte, präsentiert sich jetzt üppig, vollkommen ungeniert und macht nicht einmal vor Clutches halt. Da ist die Grenze zwischen No und Go ganz schnell ganz dünn und deshalb schauen wir uns das jetzt mal genauer an:
Die Miu Miu Hobo in nude erhält von mir ohne zu Zögern ein “Go!”. Gesehen bei Net-a-porter um 1150 Euro.
Ein ähnliches Modell, allerdings um Längen bezahlbarer und dafür auch um 100% Leder weniger: die Warehouse Satteltasche aus Velours. Gesehen bei asos um 86 Euro.
Ein ganz klares No meinerseits erhält die Maddalena Marconi Tasche aus Satin und Wollfransen. Der Anblick dieser royalen Interpretation der Hippietasche ruft bei mir leider Samson aus der Sesamstraße auf den Plan, sorry. Gleichzeitig stellt sich mir die Frage: wohnt in dem Wolldickicht etwa jemand? Bitte nicht.
Die stolzen 985 Euro, die man z.B. bei Forzieri dafür bezahlt, wüsste ich besser zu investieren.











Und beim Marinestyle habe ich so meine gewissen Vorstellungen. Bei einem Top mögen blau-weiße Streifen für das Attribut marine ausreichen, aber bei einer Tasche will ich bitteschön noch irgendwo ein kleines Ankerdetail oder zumindest tauähnliche Kordeln entdecken, nur dann fühle ich mich bereit zum Anker lichten. Meinen Favourite habe ich bei 






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