Auch 2010 sammelt der Tribute to Bambi im Vorfeld der großen Bambi-Verleihung wieder Geld für Kinder- und Jugendhilfsprojekte in Deutschland. In diesem Jahr ist das Einrichtungshaus Domicil mit einer ziemlich coolen Ledertasche dabei. Der - zugegeben etwas hohe - Preis von 198 Euro geht komplett an die deutsche Kinderhospize. Eine Einrichtung die sterbende Kinder und ihre Familien unterstützt und begleitet. Die Tasche selbst wird von der Manufaktur Zinnober in Handarbeit hergestellt und ist in zwei Farbkombinationen bis Ende Juli 2010 erhältlich.
Bulgari konnte einen äußert prominenten Gastdesigner für eine neue Taschenkollektion gewinnen: Matthew Williamson. Der Brite wird für die Frühling/Sommerkollektion 2011 eine Kapselkollektion für Bulgari auf den Markt bringen. Bei der Fashion Week in Mailand Im September gibt’s einen ersten Blick auf die Taschen.
Matthew Williamson ist ja immer sehr geschäftstüchtig, was imageträchtige Kooperationen angeht und arbeitete schon mit Emilio Pucci und H&M zusammen. Bleibt Bulgari zu wünschen, dass die Kooperation auch diesesmal ein Kassenschlager wird. Laut Textilwirtschaft sieht es bei Bulgari gerade nicht so rosig aus. Die wichtige Accessoire-Sparte verzeichnete 2009 eine Rückgang von über 20%. Drücken wir also die Daumen für die erste Zusammenarbeit mit einem externen Designer und hoffen, dass uns Matthew Williamson ein paar schöne Bulgari Taschen zaubert.

Designerin Eva Brachten lädt mit zwei Kolleginnen zum Shopping ins V-16 in Mönchengladbach. Hört sich nach einer richtig netten Veranstaltung an: Live Musik und ausgefallene Modestücke. Eva Brachten ist neben den handgemachten Taschen vor allem wegen ihrer süßen und aufwendigen Röcke bekannt. Fans von ausgefallenem Silberschmuck kommen bei Nicepieces auf ihre Kosten und um das kreative Ambiente abzurunden stellt Nada Vitz aktuelle Arbeiten aus.
Samstag 20. März | ab 14 Uhr | V-16 Viersener Str. 16 | Mönchengladbach | www.v-16.de
Von Picard gibt es schon einen kleinen Vorgeschmack auf die Taschen der neuen Herbst/Winterkollektion 2010. Besonders erwähnenswert ist aus meiner Sicht die Buddy-Linie. Die Taschen zeigen Außentaschen, grobes Leder, leichter Used-Look und Zipper, wie an einer alten Schultasche. Das ganze sieht ein wenig nach Vintage aus, genauso wie bei dem Modell Messina. Sehr typisch für Picard finde ich die Love-Linie und auch Weelington oder Venus. Dass man mit der Lametta Linie mal wieder auf das Thema Stepptaschen setzt - naja. Das hätte man getrost lassen können und statt dessen eine kleine Buddy-Umhängetasche drauflegen können. Werft am Besten selbst einen Blick auf die neuen Picard Taschen und bildet euch eine eigene Meinung.

EDDA Taschen waren mir bis letzte Woche nicht bekannt. Dann bekam ich eine nette Mail aus Darmstadt von Juliane und Bettina. Die beiden wollten mir einfach mal ihr Label vorstellen - eine sehr gute Idee. Ich freue mich ja immer wie Bolle, wenn ich wieder ein Label entdecke, dessen Entwürfe nicht wie das aussehen, was man schon überall sieht. EDDA ist so ein Label. Sonst würde es EDDA wohl auch nicht geben.
Die beiden Produktdesignerinnen hatten, wie wohl die meisten Frauen, eine genaue Vostellung der perfekten Tasche. Sie sollte selbstverständlich und unaufdringlich sein, dabei aber doch was Besonders. Im Gegensatz zu den meisten anderen, waren Juliane und Bettina aber in der Lage, ihre Vorstellungen in einem Produkt umzusetzen. Es entstanden die ersten EDDA Taschen: klare Formen, funktionale Optik, einfach reduziert.
Heute gibt es fünf Modelle (bzw. sechs, wenn man die kleine Version von “Parker” mitzählt) von EDDA. Die Taschen werden in Darmstadt entworfen und in Frankfurt gefertigt. Ab 90 Euro sind die Taschen zu haben. Das Aushängeschild “blum” liegt bei 320 Euro.
Gestern war’s endlich soweit und unser neues Baby ist geschlüpft, der Shopping Monday! Auf unserem neuen Blog widmen wir uns ganz unserem Lieblingshobby Online-Shopping. Wir zeigen euch unsere Lieblingsshops aus dem Ausland, stellen neue Shops vor und gehen bei den größten Sales auf Schnäppchenjagd.
Außerdem gibt es einmal im Monat etwas zu gewinnen: Immer am letzten Montag im Monat werden einige unserer Leser mit einem Shopping-Gutschein oder einem chicen Teil beglückt. Schließlich macht der Geldbeutel gegen Ende des Monats keine großen Shoppingtouren mehr mit.
Wenn ihr auch Tipps habt, welche Shops wir vorstellen sollten oder wo es tolle Sales gibt - lass es uns wissen! Ich freue mich auf’s Kollektiv-Shoppen.
Miri hat mir ein Stöckchen zugeworfen, bei dem jeder seine Lieblingsstücke vorstellen soll: Lieblingsmarken, Lieblingsbücher - wie früher im Poesiealbum. Süße Idee, da bin ich natürlich dabei. Meine Lieblingsstücke sind ja eh auf meiner Lieblingsliste gesammelt. Et voila: ohne dieses Zeug kann ich also nicht mehr (oder nur schwer) leben: Tatort aus Münster, Eames Chairs, Wimperntusche von Lancome, Schuhe von COS, Tasche von Chloé und saure Apfelstreifen…
Das Stöckchen werfe ich an Miss Harrcore und Karina Special K. - viel Spaß beim Poesie-Album schwelgen.

Taschen mit Nieten wollen sich einfach nicht verabschieden. Auf der Premium in Berlin waren Nieten allgegenwärtig, auch bei Liebeskind Berlin. Ich schätze die Taschen der Berliner sehr, weshalb ich immer schaue, was es Neues gibt. Für den Sommer gibt es unter anderem eine Flashkollektion, die eben Nieten hat. In Kombination mit dem weichen, grauen Büffelleder (ich habe auf der Premium alles angefasst - ist echt sehr weich) werden die Nieten Sommer tauglich. Weg vom Rockstar-Look - finde ich einen guten Weg. Fast bin ich wieder dazu geneigt, meinen Nietentaschen-Überdruss zu vergessen. Als Dekoration an den grauen Beuteltaschen sieht das Metall ja wirklich gut aus. Um den Overkill aus dem Weg zu gehen, empfehle ich unbedingt zu den Taschen mit Nieten nicht auch noch Nietenschuhe zu tragen. Nietenschuhe werden für den Sommer nämlich auch überall angepriesen.
Für alle Liebeskind- und Nieten-Fans schon mal eine kleine Vorschau auf die schönsten Taschen der neuen Sommerkollektion, die es ab April im Handel gibt:

Durchzug ist noch eine meiner Entdeckungen von der Premium in Berlin. “Ein Stück Afrika nach Europa bringen”, war die Idee, die 20o3 den Grundstein zu den Durchzug Taschen legte. Carmen Odermatt und Bernd Barbrock haben das Label in ihrer Heimat Kapstadt gegründet. In Deutschland kümmert sich kapworks um den Vertrieb der Taschen. Das Unternehmen hat z.B. auch die Give it Bags im Programm, die ich euch 2008 vorgestellt habe.
Die gebürtige Schweizerin aus Zug Carmen verbrachte den Großteil ihrer Kindheit im Norden Nigerias. Damals lernte sie die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens in Afrika zu meistern. Vor allem aber hat sie das Pure an Afrika beeindruckt und zu Durchzug inspiriert - bis heute. Dementsprechend Wert legt die Designerin auf die Materialien, die sie verwendet: Felle und Leder stammen aus aus sanktionierten, bestandesregulierenden Massnahmen und fallen somit ihm Rahmen des Tierartenschutzes an. Eine Kombination aus Design, edlen Materialien und einer guten Idee: Durchzug ist also für mich unbedingt ein Label to watch.

Händlerinformationen bekommt ihr per Mail von Durchzug
Im Dezember haben wir eine Tausche Tasche in unserem Fashion-Adventskalender verlost. Am 13. Dezember war’s soweit und Onni war die glückliche Gewinnerin. Via Twitter erreichte und letzte Woche das Foto der neuen Tausche Tasche:
Da kann man nur sagen: Super Wahl & viel Spaß damit!






