MCM brachte extra zur Eröffnung der neuen MCM-Boutiquen bei SAKS eine eigene “New York” Kollektion auf dem Markt. Im September schon eröffnete MCM seine Boutiquen zeitgleich in 15 Filialen von Saks Fifth Avenue. Auf die große Feier folgen nun also die Taschen. Die Linie fällt durch Ihre Kettenhenkel und die Ösen am oberen Ende auf: ein bißchen 2.55, ein bißchen Glam Rock. Und anscheinend kommen die neuen MCM Taschen bei den Promis bestens an: Gossip Girl Darstellerin Megan Guinan trug eine der MCM New York Taschen in (wie könnte es anders sein) New York spazieren. Die NY Times hat das Ganze festgehalten.
Auf den Freistellern haben mir die Taschen ehrlich gesagt nicht sonderlich gefallen Aber so im Live-Einsatz bei Megan macht die MCM schon was her. Ist halt immer wieder gut, wenn die Promis vor den Linsen der Presse zum Schaulaufen starten. So konnte mich die New York Kollektion doch noch überzeugen.
So groß kann eine Fendi bag sein: Bei Milla Jovovichs XXL-Bag erinnert nichts mehr an die kleine Baguette, die Kult-Tasche von Fendi. Trendsetterin Milla, die hier mit Tochter Ever Gabo unterwegs ist, zeigt eben auch bei der Wahl der Wickeltasche Stilgefühl. Statt Plastiktragetasche gibt es die extra große Fendi Tasche. Na hoffentlich läuft da die Nuckelflasche nicht aus..
Celia Czerlinski gründete letztes Jahr ihr eigenes Luxuslabel CELIACZERLINSKI. Ihren Besuch bei der Social Media Week in Berlin habe ich genutzt, Celia nach einem Interview zu fragen: über Taschen im Allgemeinen und ihre im Besonderen und über ihre aktuellen Lieblingsprodukte. In Popup-Stores in Berlin oder Paris kann man die Taschen von Celia während den Fashion Weeks immer mal wieder “in Echt” beweundern. Die Blogger von Styleranking waren einmal live vor Ort.
Wieso ausgerechnet Taschen?
Taschen faszinieren mich als eigenständige architektonische Objekte.
Ich habe meine Taschen mit dem Anspruch entworfen, dass sie auch für sich alleine in dreidimesionaler, skulpturaler Weise bestehen. Die abgesteppten Elemente sind dabei nicht nur Schmuck, sondern geben den Taschen Statik. Die Modelle sind griffig, weich und anschmiegsam und fordern die Trägerin auf, diese gerne zu berühren. Weiter nach dem Sprung…
Die Tasche im selben Material und der selben Farbe wie das Kleid: Das ist einer der neusten (und edelsten) Taschentrends von der Fashion Week Paris. Während lange Zeit die Clutch als Frabtupfer auf dem roten Teppich galt, setzt sie Giorgio Armani bei der Haute Couture jetzt als Teil des Kleids in Szene. Besonders edel wirkt das bei hellen Stoffen mit einer auffälligen Struktur. Dabei setzt man bei Armani Prive auf kleine Clutches, Henkeltaschen und Kuverts. Für Freunde der “freien Hand” ist das eine schlechte Nachricht: Wenn’s Haute Couture sein soll, muss die kleine Umhängetasche zuhause bleiben.
Mehr News von den internationalen Modewochen gibt es auch in unserem Fashion Week Special.
Armani Prive in Paris Um Fotostrecke zu starten Bild anklicken
Longchamp hat wieder einen neuen Deal gelandet: Kate Moss ist nicht mehr nur das Aushängeschild von Longchamp, das Topmodell entwirt jetzt auch seine eigene Taschenlinie bei der französischen Luxusmarke. Am 27.1. stellte Kate Moss ihre Taschenkollektion für Longchamp in Paris vor - natürlich mit Longchamp Tasche unterm Arm. Ein erneuter Beweis, dass das Geschäft von Frau Moss keinesfalls unter ihren ständigen Skandalen leidet.
Bei einem Blick auf die Taschen der “Kate Moss for Longchamp” Kollektion finde ich allerdings nichts skandalöses. Die Ledertaschen mit den Namen Rock’n Casual oder Rock’n Travel sind sehr klassisch und edel - haben wohl mehr von Longchamp als von Kate Moss. Alle Taschen seien komfortabel und leicht, erzählt das Topmodel. Das sei ihr bei Taschen besonders wichtig. Außerdem muss in eine Tasche viel hineinpassen und sie muss für den täglichen Gebrauch geeignet sein.
Eigentlich ist der Ausbau der Zusammenarbeit nur logisch. Bereits die achtes Saison ist Kate Moss das Gesicht der Luxustaschen. Warum also nicht auch eine eigene Taschenlinie unter dem Namen der Britin.
Der Andrang der Presse war in Paris natürlich dennoch gigantisch und sowohl Longchamp CEO Jean Cassegrain als auch Chefdesignerin Sophie Delafontaine zeigten sich sehr zufrieden mit der neuen Co-Designerin. Delafontaine erzählt in einem Interview, dass sie total begeitert war, als sie das erste mal Kates Kleiderschrank sah. Ja, liebe Sophie, ich glaube, das würde uns allen so gehen. Kate Moss machte beim Launch in Paris dann auch wieder eine tolle FIgur im kurzen Spitzenkleid. Gleichzeitig zeigte sie der Welt einmal mehr, warum sie eines der bestbezahlten Models der Welt ist. Die Frau kann einfach verkaufen: das eigene Parfum, Topshop Klamotten oder eben jetzt die Longchamp Taschen. Chapeau, madame.
Bildergalerie vom offiziellen Launch der Kate Moss for Longchamp Kollektion in Paris:
Kate Moss for Longchamp Launch in Paris Um Fotostrecke zu starten Bild anklicken
Der gute Kostas Murkudis ist gerade sehr fleißig am Co-Kollektionen basteln. Nachdem am Rande der Berliner Fashion Week seine erste Kooperation mit flip*flop gezeigt wurde, gab es auf der Premium die ersten Taschen seiner Zusammenarbeit mit Coccinelle zu sehen. Kostas Murkudis tritt bei Coccinelle in die Fußstapfen der 70er Jahre Legende Barbara Hulanicki, die Anfang 2008 eine Kollektion für Coccinelle auf den Markt brachte.
Die Kollektion besteht aus zehn Modellen und kommt ab August in die Geschäfte bzw auch in den Coccinelle Online-Shop. Die Kollektion unterteilt sich in drei Themen. (Leider alle mit Nieten.) Bei Coccinelle äußert man sich jetzt schon sehr erfreut über die Zusammenarbeit mit Kostas Murkudis. Er habe den typischen ‘Berliner Style und Deutschland sei schließlich der zweitwichtigste Markt für Coccinelle.
Das Hamburger Luxusmodehaus Unger hat Topmodel Toni Garn für seine neue Kampagne in Marokko abgelichtet. Wahnsinnig schöne Bilder, die so richtig Lust aus den Sommer machen, sind das Ergebnis. Und eine Erkenntnis: Diese Marc Jacobs Umhängetasche erinnert doch schwer an eine 2.55 von Chanel. Was soll denn das Herr Jacobs? Wenn asos, topshop und Co sowas machen, ok. Aber von Ihnen erwarten wir doch schon was Eigenes.
Marcel Ostertag sieht den “never-ending-Trend” Nieten auch noch für den Sommer 2010. Zumindest bei den Taschen setzt der Designer (der eigentlich durch seine Herrenmode bekannt wurde) wieder auf Nieten. Besonders bei der Clutch im Materialmix (links) finde ich das auch sehr gelungen. Lässt mich meinen “Nieten-Überdruss” fast vergessen. Das Zebramuster ist dagegen weniger mein Fall. Bin schon gespannt, was er uns am 22.1. auf der Fashion Week für den Winter 2010/2011 präsentiert. Nieten will ich jetzt aber wirklich keine mehr sehen…
Alexander Wang ist mein Taschendesigner 2009. Jede Tasche, die der Amerikaner vorstellte, entzückte auf ganzer Linie. Eine neue Taschen von Alexander Wang, ein Gedanke: Muss ich haben. Ein Gedanke, den viele hatten. Denn während einige noch überlegten, ob sich 600-800 Euro für eine Tasche lohnen, haben die anderen bereits zugegriffen. Bei Alexander Wang’s Taschen war es der größere Teil, der einfach zugriff. Und so kam es, dass die Taschen ständig ausverkauft waren.
Wir können gespannt sein, wie der Designer an den Hype in 2010 anknüpfen will. Mit dem eigenen Online-Shop hat er schon mal den Grundstein gelegt, die Nachfrage dann auch zu bedienen. Obendrein haben alle Luxus-Shops von Mytheresa bis Net a Porter den jungen Herrn nun auch im Programm. Zumindest immer mal ein paar Taschen bis sie weg sind.
Erste Frühjahrsboten von Alexander Wang gibt es übrigens schon zubewundern: die Mini Duffle Bag hat einen Velourledernen Pastellanstrich bekommen.
Meine Tasche des Jahres 2009 kommt von Chloé und ist die Saskia accordion Tote, die ich im Januar gekauft habe. Das gute Stück begleitet mich seither ständig und hat es Dank dem Styleranking-Team auch schon zu kleiner Berühmtheit geschafft. Für 2010 steht dann die nächste Tascheninvestition an. Ob es wieder eine Chloé Tasche wird… mal schaun. Ein paar schöne hätte ich den der Frühjahrskollektion von Chloé schon entdeckt.
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