Wir haben ja das Glück einen Store von Blutsgeschwister hier bei uns in Stuttgart zu haben. Eigentlich ist das Label ja vor allem für seine schönen Soulwear und den Natur-Flair bekannt, den die fröhlichen Kleider- und Accessoires-Kollektionen seinen Träger-/-innen beschert. Auch die Taschen des Stuttgarter Lifestyle-Labels können sich fernab der Almen sehen lassen. Zum Wochenende könnt ihr mal einen Blick auf die aktuelle Kollektion aus dem Online-Shop werfen und schon mal in Sommerlaune schwelgen:
KSIA Berlin - kannte ich noch nicht. Aber als ich die Taschen in der Einladung zum Green Showroom in Berlin gesehen habe, war klar: Das muss ich mir anschauen. Letztendlich hat sich Designerin und KSIA-Gründerin Katharina Ehrhardt sogar Zeit für ein persönliches Interview genommen.
Katharina, eigentlich hast du Architektur studiert. Wie kamst du zu einem eigenen Taschenlabel?
Ich hatte schon während des Studiums einen Faible für Taschen und das Entwerfen von Taschen. Habe mich mit Architektur dann aber doch für “Was Ordentliches” entschieden. Ich habe das nie bereut, denn durch das Studium habe ich einen anderen Blick auf die Entwürfe bekommen. Ich hatte zum einen Zugang zur Technologie und habe so an den Designs viel herum experimentiert. Am Anfang auch mit Schmuck, an den Taschen bin ich dann hängen geblieben.
Welche Aspekt spielt Nachhaltigkeit für dich?
Das war mir von Anfang an sehr wichtig. Ich wollte kein Produkt schaffen, das die Umwelt auch noch belastet. Vielleicht haben mich meine früheren Jahre in den USA dahingehend geprägt. Damals hat man sich dort noch gar keine Gedanken um die Umwelt gemacht. Das ist mir sehr negativ aufgefallen. Nun achte ich auf nachhaltige Materialien und lasse alle Taschen in Berlin fertigen. (weiterlesen…)
Das italienische Modelabel Patrizia Pepe hat eine neue Kampagne gelauncht. Das Ziel: Den Leuten (vor allem in Deutschland, wo Patrizia Pepe noch nicht so bekannt ist) einen Eindruck zu geben, wofür das Label steht. Auf der Premium hatte ich die Gelegeheite Leute von Patrizia Pepe zu treffen und mich mit ihnen über die neue Kampagne unterhalten: Wer ist denn nun dieses Patrizia Pepe?
Patrizia Pepe ist alles andere als eine italienische Fashion-Diva, hörte ich. Sie lebe zurückgezogen, ist nicht viel auf Parties, sondern eben eine Geschäftsfrau. Na danke, das das mal jemand sagt. Ich kenne nämlich auch keine Selbsständigen, die ständig feiern können. Warum nun also eine Kampagne machen, die sich mit dieser scheinbar so normalen Frau beschäftigt?
Die Frau hinter den Entwürfen sagt viel über die Mode selbst aus und
somit auch über die Fauen die sie tragen. Patrizia Pepe, das sei chic
aber praktisch, edel aber ohne Mondpreise und sexy ohne anzüglich zu
sein. Weniger Klischees aber viele unterschiedliche Aspekte, auch
Widersprüche. Keine Frau ist schließlich ohne. Das schafft Raum für eine
eigene Interpretation. Finde ich einen sehr guten Ansatz und auch die
Umsetzung kann sich sehen lassen.
Bleiben abschließend noch ein paar Worte zur neuen Sommerkollektion, die man auf der Premium schon mal sehen konnte: Es gibt wieder viel Schwarz und Weiß (Danke!), das ist bei Patrizia Pepe einfach typisch. Dazu kommen florale Muster und (was mich sehr freut) ein Fokus aus die Accessoires. Ganz besonders die Taschen stehen im Mittelpunkt. Sind wir gespannt, die ersten Bilder dazu bald.
Celia Czerlinski gründete letztes Jahr ihr eigenes Luxuslabel CELIACZERLINSKI. Ihren Besuch bei der Social Media Week in Berlin habe ich genutzt, Celia nach einem Interview zu fragen: über Taschen im Allgemeinen und ihre im Besonderen und über ihre aktuellen Lieblingsprodukte. In Popup-Stores in Berlin oder Paris kann man die Taschen von Celia während den Fashion Weeks immer mal wieder “in Echt” beweundern. Die Blogger von Styleranking waren einmal live vor Ort.
Wieso ausgerechnet Taschen?
Taschen faszinieren mich als eigenständige architektonische Objekte.
Ich habe meine Taschen mit dem Anspruch entworfen, dass sie auch für sich alleine in dreidimesionaler, skulpturaler Weise bestehen. Die abgesteppten Elemente sind dabei nicht nur Schmuck, sondern geben den Taschen Statik. Die Modelle sind griffig, weich und anschmiegsam und fordern die Trägerin auf, diese gerne zu berühren. (weiterlesen…)
Auf der Premium in Berlin konnte ich einen ersten Blick auf die Sommerkollektion von Emma Brown werfen. Was habe ich mich gefreut! Keine Nietentaschen! Wunderschöne Taschen im Creme, hellem Braun und Nudetönen. Wie immer bei Emma Brown, wird bei den Materialien und deren Verarbeitung auf Nachhaltigkeit geachtet. Emma Warner erklärt mir im Gespräch in Berlin: ” Bei einer Tasche von Emma Brown wird immer auf hochwertiges Material geachtet. Natürlich achten wir dann auch auf die Verarbeitung dieser Materialien. Alle Taschen sind ‘made in Germany’.” Besonders bei den Clutches fällt das auf. Das graue Modell unten aus Schafbockleder wollte ich am Liebsten gar nicht mehr aus der Hand geben. Das gerade Tasche, die unter nachhaltigen Gesichtspunkten produziert werden, ein großer Trend sind, scheint mir logisch. Schließlich gibt es kaum ein Asseccoire, das so als Statement genutzt wird wie eine Tasche. Mit den Emma Brown Taschen, könne die Trägerin ein Statement für Understatement, Hochwertigkeit und ökologisches Denken setzten, so Warner.
Ab April 2010 gibt es die ersten Modelle im Laden. Für alle Emma Brown Fans eine gute Nachricht: Auch die Schleifentasche AVA aus der Christmas-Kollektion wird neu aufgelegt. “Das Feedback auf die Tasche war einfach enorm”, sagt Emma Warner. Daher sind die beiden Modelle aus schwarzem Lackleder ab Herbst auch wieder in der Kollektion.
Emma Brown 2010 Um Fotostrecke zu starten Bild anklicken.
ber den Dächern von Berlin treffe ich Marie und Janina von Germany’s Next Topmodel im Showroom von Vero Moda.
Die beiden gehören zu den wenigen Ex-Kandidatinnen von Germany’s Next Topmodel, die bei den Schauen am Bebelplatz mitlaufen. Janina wird bei AQ1 und dem Stuttgarter Label Chaya laufen. Marie hat mit vier Schauen (z.B. Lena Hoschek und Frida Weyer) sogar einen richtig vollen Plan. Und auch für die nächsten Monate sind die beiden GNTM-Kandidatinnen noch gut ausgebucht. Marie peilt neben ihrer laufenden Kampagen für Gil Bret vor allem die Fashion Shows in Paris, London und Kapstadt an. Janina hat aktuell noch eine ganze Reihe Beautykampagnen laufen, z.B. für Maybelline.
Natürlich habe ich die beiden auch nach dem Thema Online-Shopping gefragt. Und siehe da: Beide Mädels sind große Online-Shopper. Janina betont, dass es nicht der Zeitmangel sei, der sie zum Online-Shopping bringt: „Ich bin da echt auf den Geschmack gekommen“. Ihre Lieblingsshops sind asos und topshop. Marie kennt sogar edelight, ist ansonsten aber ein klassischer Schnäppchenjäger: „Ich liebe ebay. Neulich habe ich eine Armanibrille für 23 Euro ersteigert.“
Zum Abschluss habe ich die beiden Germany’s Next Topmodel Kandidatinnen noch nach ihren Nietentaschen gefragt. Janinas Tasche ist von Urban Outfitter und Maries XXL-Tasche ist von H&M.
Janina & Marie mit ihren Nietentaschen
Mehr News und Interviews von der Berliner Modewoche in unserem Fashion Week Special.
Letzte Woche habe ich den Kollegen von Styleranking ein kleines Interview geben dürfen… jaaah… das erste Taschenqueen Interview überhaupt. Und es ging natürlich auch um Taschen. Eine große Ehre, hat der Blog doch sonst so prominente Interviewpartner wie Justin Timberlake, Frida Weyer oder Rolfeee. Das ganze Interview lest ihr bei Styleranking.
Die tollen Schmuckstücke von Saskia Diez kenne ich schon länger und bin großer Fan. Jetzt habe ich in in ihrem Online-Shop diese Papiertaschen gefunden. Ja - Taschen aus Papier, da war ich auch erstmal skeptisch.
Die Inspiration für ihre Entwürfe findet Saskia Diez in ganz unterschiedlichen Dingen: in Personen, Kleidungsstücken, Materialien oder Stimmungen, in kleinen Details des Alltags. Angeregt von solchen Beobachtungen und Assoziationen sucht sie nach passenden Materialien - das kann dann eben auch Papier sein. Die Ergebnisse finde anscheinend nicht nur ich beeindruckend.
Saskia Diez, die an der FH München Industrial Design studiert hat, wurde eben erst auf der PREMIUM Modemesse mit dem „Premium Fashion Award” für das beste Accessoire Design der Herbst Winter Saison 2009 / 2010 ausgezeichnet.
Ein Blick in das neue Lookbook lohnt sich also auf jeden Fall: Toller Schmuck auf wahnsinnig schönen Bildern von Oliver Spies.
Ein besonders Schmackerl für Fans Saskia Diez haben wir zu Weihnachten… aber das wird noch nicht verraten. Was ich schon verrate sind die Lieblingsstücke von Saskia Diez: Bücher, die sie diesen Sommer liest, Filme und ständige Begleiter Sonnenbrille & Notizheft
Eine ausgereifte Liebe zu Schuhen und Taschen verbindet wohl die meisten Frauen. Sabrina (Brini) geht es da nicht anders. Doch bei ihr blieb es nicht nur bei der Liebe zu Schläppchen und Täschchen: In Nürnberg, wo sie wohnt, hat Brini keinen Laden gefunden, der ausgefallene, schöne Schuhe zu erschwinglichen Preisen anbot. “Klar es gibt nen Reno, Deichmann oder was auch immer, aber wenn man da Schuhe kauft, kann man sich sicher sein, dass jede 2te mit ihnen rumläuft”, sagt sie, “aber das wollen Frauen an sich ja eher nicht.” - Wie wahr!
Anstatt sich mit Mainstream-Schuhen selbst zu bedauern ist Brini aktiv geworden und hat “ihr Baby” ins Leben gerufen: brinissima.de
Sie machte sich auf, auf Schuhmessen und auch online direkt nach Herstellern zu suchen, über die sie Schuhe und Taschen beziehen kann. Am Anfang war die Idee nur für sie und ihre Freundinnen gedacht. Aber gute Ideen bleiben ja selten lange geheim und so hat Brini ihren “Freundeskreis” ausgeweitet und jeder kann jetzt bei brinissima bestellen. “Da ich immer nur eine VE (12 Paare, größensortiert) kaufe, bekomme ich nicht immer den besten Preis aber das ist es mir einfach wert”, gibt Brini zu. So kommen einige Schuhe aus Spanien (Marke REFRESH), einige aus Frankreich (Marke RAXMAX, ELITE Model´s Fashion…)… Die Taschen kommen alle aus Holland.
Wer bei Brini einkauft, merkt schnell, dass er es nicht mit einem normalen Online-Shop zu tun hat. Es ist eher als kaufe man bei einer Freundin ein. Wer z.B. eine Idee hat, wie ein Paket billiger verschickt werden kann, der schlägt seine Idee einfach vor. Bestellungen in die Schweiz laufen z.B. über eine Freundin von Brini, so dass der Versand nur 10 Euro kostet. Ziemlich aufwendig, oder? “Was soll ich sagen, mein Baby liegt mir am Herzen”, sagt Brini.
Neben der Kuh-Tasche haben es mir besonders die violetten Stifeletten angetan. Auch die Wedges mit Satin-Schleife sind total süß. Man sieht am Sortiment eben sofort, das eine Frau mit ausgeprägtem Schuhtick am Einkaufen war. Super, Brini!
Die Laptoptaschen von Haikouella habe ich vor einiger Zeit bei milchmädchen.design entdeckt. Ein sußer süßer Shop, den ich jedem Fan von Blickfang, dekumo und Co nur empfehlen kann. Ich habe mich natürlich sofort bei Irina (dem Ober-Milchmädchen sozusagen) erkundigt, was sie denn da für tolle Laptoptaschen im Sortiment hat. Irina hat mir dann einige Infos zu Haikouella geschickt und die Zeit verging und der Blogbeitrag rutschte nach hinten.
Dann bin ich auf dem Taschenblog ein Gewinnspiel entdeckt, bei dem es eben eine solche Haikouella Tasche zu gewinnen gab und es ist mir wieder eingefallen. Bevor jetzt wieder was dazwischen kommt, muss ich euch unbedingt die Laptoptaschen von Haikouella zeigen:
Mein Favorit: Die “SugarMama” Laptoptasche
Hinter Haikouella stehen Maria Boutsikaki, Miriam Paschmann und Anja Heinz. Miriam und Anja leben und arbeiten auf Bali, Maria kümmert sich um den Vertrieb hier in Deutschland.
Dadurch, dass alle drei permanent zwischen Asien und Europa auf Achse sind, Laptop, persönliche Sachen und Geschäftsunterlagen im Gepäck, fiel ihnen schnell auf, dass es keine vernünftigen Taschen für modebewusste junge Frauen zu kaufen gibt. Aus der Not wurde Tugend… und schließlich wunderschöne Laptoptaschen.
Maria Boutsikaki von Haikouella
Miriam Paschmann und Anja Heinz
Vor etwa einem halben Jahr kam dann die erste Taschenkollektion von Haikouella auf den Markt - funktional, stylisch und preislich fair. Meine heißgeliebte Sugar Mama von Haikouella kostet bei milchmädchen 175 Euro. Bei TUMI und Co bekommt man dafür gerade mal einen neuen Tragegurt.
Also ob das alles nicht schon Grund genug wäre, zeigt sich Haikouella auch noch als Unternehmen mit Herz. 10% der Gewinne spenden die drei an die Matahari Foundation Jakarta. Diese kleine Organisation wurde 2003 gegründet, um sich für die Bedürfnisse von Straßenkindern und Kindern armer Familien in Jakarta stark zu machen.
Handtaschen-Therapeutin Rosanna zeigte am Montag auf Pro7 was unser liebstes Stück so über uns verrät. Klar, dass dieses Thema bei einem Taschen-Fan wie mir sofort auf offene Ohren stößt.
Was sagt es über mich, dass ich mein Handy nie im meiner Tasche wiederfinde? Oder welche Tasche lässt mich als aufgeräumten seriösen Menschen erscheinen?
Die Handtaschen-Therapeutin weiß Rat. Rosanna Pierantognetti ist in der Modebranche bekannt. Kein Fashion- oder Shopping-Event bei dem die Münchnerin nicht mitmischt. Und wer soviel unterwegs ist bekommt natürlich auch einiges in Sachen Mode, Styling und natürlich Handtaschen zu sehen.
Wenn also jemand Ahnung hat, dann Rosanna. Im Interview hat sie mir verraten, wie sie in den “Taschen liest” und was bei Taschen gar nicht geht.
Die kleine Umhängetasche von h&m ist ein wirklich süßes Schnäppchen. Die Tasche gibt es in drei Farben: Creme, Braun und Schwarz. Geflochtener Henkel, schlichte Form und Platz für das Nötigste - die h&m Tasche hat doch wirklich alles, was Frau mag.
Der Preis von 16,90 Euro ist niedrig, wie wir es von h&m gewohnt sind und somit noch ein Grund zur Freude.
Außerdem passt die Tasche zu so ziemlich jedem Look - je nachdem für welche Farbe man sich entscheidet, bringt sie einen kleinen Hippie-Touch mit. Auf jeden Fall ist sie sehr lässig und ein schöner Spontan-Kauf als Einstimmung auf’s Wochenende.
Und da kann uns die h&m Tasche dann ja gleich begleiten: zur Party, auf einen Cocktail, zum Shopping, ins Café… gibt eigentlich keinen Grund, die Tasche wieder abzulegen.
Wenn ihr jetzt in Shopping-Laune gekommen seid, dann empfehle ich einen Blick in meinen Taschenfinder. Dort findet ihr die neusten Taschen von stylebop, luxusbabe, maryandpaul, park concept, mytheresa unf vielen mehr. Viel Spaß beim Shoppen!
Das Label Trixi Fauck Fine Leather Styles steht für Luxustaschen made in Germany. Hinter der Marke steht eine clevere Geschäftsfrau mit viel Gespür für Style und einer langen Tradition im Lederwarengeschäft. Trixie Fauck hat mir ein bisschen etwas über sich und ihre Arbeit erzählt und dadurch auf jeden Fall schon einen neuen Fan gewonnen, nämlich mich.
Trixie Fauck
Schon als Kind wollte Trixi Fauck Designerin werden. Als Tochter der traditionellen Ledergroßhandlung Fauck OHG ist Trixi Fauck praktisch in der Welt der Leder- und Modemessen aufgewachsen. Neben ihrem eigenen Label leitet Trixi Fauck auch heute noch das Familienunternehmen gemeinsam mit ihrem Vater. Seit 2006 führt sie nun nebenher ihr eigenes Unternehmen und hat sich damit ihren Jugendtraum erfüllt. Trixi Fauck Taschen sind für die meisten noch ein Insider-Tipp, aber die Fachwelt lobt die Designerin euphorisch. Medien loben die Liebe zum Detail und den Spaß an Farben sowie die Affinität zum hochwertigen Material.
Taschen von Trixi Fauck
Cognac farbender Shopper ab 179 EUR, Tasche mit Prägungen ab 199 EUR, Clutch mit Henkel ab 99 EUR
“Eine gute Tasche muss nicht nur gut aussehen”, so Trixie Fauck. “Sie muss auch praktisch sein, so dass man sie oft trägt und nicht im Schrank lässt.” Und genau das schätzen auch ihre Kundinnen. Wer eine Trixi Fauck Tasche trägt legt Wert auf Qualität und zeitloses Design. “Meine Kundinnen wollen Accessoires die stilvoll, aber auch alltagstauglich sind”, so die 32-jährige Designerin. Eine Aufgabe, die Trixi Fauck leicht zu fallen scheint, hat sie selbst doch ganz ähnliche Ansprüche. Das Klassiker-Modell DAY ist eines ihrer Lieblingsstücke. ” Ich habe die Tasche in mehreren Farben, weil so viel reinpasst. Außerdem wird das Leder mit jedem Tragen schöner und weicher. Außerdem mag ich das neue Modell DISCO aus Pythonleder sehr gerne.”
Der Klassiker DAY von Trixi Fauck in unterschiedlichem Leder
Das neue Modell DISCO von Trixi Fauck
Durch ihren beruflichen Erfolg und ihr Engagement in zwei Unternehmen ist Trixi Fauck so etwas wie der Prototyp der modernen Geschäftsfrau. Das Magazin Petra brachte vor einiger Zeit einen Bericht über erfolgreiche, deutsche Frauen und natürlich war auch Trixi Fauck dabei. “Daraufhin haben mir Frauen Leserbriefe geschrieben, dass ich ihnen Mut gemacht habe, sich selbstständig zu machen”, freut sich Trixi Fauck. Jackie O. und Carla Bruni sind Frauen, die Trixi Fauck ihrerseits bewundert. “Das sind für mich stilvolle, erfolgreiche und vor allem clevere Frauen. Jackie O. hätte ich gerne mit meiner Tasche gesehen.”
Zum Abschluss wie immer noch eine kleine Liste mit Trixi Faucks persönlichen Lieblingsstücken:
ZWEI hat bei der diesjährigen Lederwarenmesse in Offenbach richtig abgeräumt. Zeit mal einen Blick hinter die Kulissen des Labels zu werfen. Annika von ZWEI stand mir Rede und Antwort.
Annika Nötzel leitet ZWEI zusammen mit ihren ehemaligen Schulfreunden Florian Craciun und Heiko Müller
2006 starteten die drei mit ihrem Projekt. Florian arbeitete damals für ID4 und kannte sich daher mit Taschen aus. Heiko war Geschäftsführer eines Unternehmens, das hochwertige, gefederte Fahrräder herstellt. Die Idee für das eigene Unternehmen war schnell gefunden: Es galt die beiden Kernkompetenzen Fahrräder und Taschen zu verbinden. Annika war als Designerin bei ID4 angestellt und hatte daher bereits einige Taschen und Rücksäcke entworfen. - Das Kind war geboren.
ZWEI Taschen
Mobilität spielt bei den Taschen von ZWEI eine große Rolle. “Für mich bedeutet Mobilität, sich schnell verändern zu können. Nicht statisch an einem Ort zu verweilen, sondern mit seinen Aufgaben mitzugehen”, so Annika. “In diesem Zusammenhang sind Taschen etwas Wunderbares,weil man sein kleines Zuhause, das Nötigste, immer dabei hat.” Vielseitigkeit steht bei ZWEI im Fokus und das bewundert auch die Fachwelt. Bei der Lederwarenmesse in Offenbach gewannen die ZWEI Taschen in der Kategorie “Reise, Business & Schule” den ersten Preis. Als Begründung hieß es von der Jury: “Das innovative Produktkonzept, die gelungene Umsetzung des Themas Mobilität, und der besonders einfallsreiche Verschluss haben überzeugt.”
Eine Eigenschaft, die auch die Träger der ZWEI Taschen lieben, ist die Vielseitigkeit. “ZWEI Träger suchen nach einfachen, klaren Lösungen, die Ihnen den Alltag in den unterschiedlichsten Situationen erleichtern”, meint Annika. Sie beschreibt einen Träger von ZWEI Taschen als sportlich und modisch unabhängig. Und mit welcher Tasche würde man dich nie sehen? - “Mit ganz großer Wahrscheinlichkeit nie mit einer George Gina & Lucy Tasche.”
“Eine gute Tasche muss mich unterstützen und darf nicht behindern.” Kein Wunder, dass bei den ZWEI Taschen die Vielseitigkeit im Fokus steht.
Das Ziel von ZWEI ist es, sich langfristig als Marke zu etablieren. Momentan ist die Zeit die größte Hürde auf dem Weg dahin. “Wir haben einfach nicht genug davon, all unsere Ideen und Vorhaben zu realisieren.” Besonders der Aufbau des Vertriebs benötigt gerade die ganze Energie bei ZWEI. Da bleibt kaum Zeit für Freizeit. Zum Schluss hat mir Annika noch verraten, was zur Zeit ihre Lieblingsstücke sind, wenn sie mal nicht dabei ist, ZWEI Taschen zu entwerfen.
Einer der größten Hingucker auf der Wiesn werden auch 2008 wieder die ausgefallenen Seppelhosen-Taschen von Martin Reinwarth sein. Das Spiel mit verschiedenen Farbkombinationen, edlen Materialien und unterschiedlichen Hosenmodellen macht diese Taschen zu etwas ganz Besonderem.
Alles begann mit der erfolglosen Suche nach einer ausgefallenen aber erschwinglichen Designertasche. „Dann beschloss ich, lieber in eine Nähmaschine zu investieren“, erklärt der gelernte Kaufmann.
Die notwendige Technik hat er sich selbst beigebracht und beherrscht sie inzwischen so gut, dass seine Taschen auch dem kritischen Auge der anspruchsvollsten Taschenliebhaber standhalten. „Die Träger meiner Taschen sind anspruchsvoll und designverliebt. Sie wollen sich zu augenschmeichelnden Einzelstücken verführen lassen“, definiert Martin seine Kundschaft.
Auf der Suche nach originellen Materialien kam dann die Inspiration: „Gepackt vom Trachtenfieber kam mir plötzlich die Idee zur „Seppelhosen“-Tasche.“ Die kostbaren Lederhosen sammelt er aus Altbeständen unterschiedlicher Hersteller und kombiniert sie mit Fell oder Hirschleder, was sie zu edlen, und deshalb mit ca. 380 Euro auch recht hochpreisigen, Unikaten macht.
Pünktlich zur Wiesn wurden die Lederhosentaschen durch eine gemeinsame Kampagne mit dem Dessous-Hersteller Triumph jetzt in ganz Deutschland bekannt. Um eines dieser Liebhaberstücke zu bekommen, könnt ihr sie per Email bestellen oder direkt in Martins Stuttgarter Laden vorbei schauen.
Dort kann man sich auch ein Bild von seinen anderen Taschenkollektionen machen, die er nach seinem Motto „Design muss sein und Augen machen“ entworfen hat. Auch eure eigenen Wünsche und Ideen kann er in seinem Atelier umsetzen und eine einzigartige, persönliche Wiesn-Tasche designen.
Und welchen Wunsch möchte Martin Reinwarth sich noch erfüllen? „Ich würde gern Angela Merkel eine neue Tasche verpassen.“ Also, Frau Merkel, schauen Sie doch irgendwann mal im Laden vorbei!
Segel sind ein Symbol der Freiheit und des Abenteuers. Auf der ganzen Welt unterwegs zu den schönsten Zielen und traumhaftesten Plätzen trotzen Sie Wind und Wetter. Doch welchen Wert hat ein Segel wenn seine Reise endet?
Diese Frage beschäftigte Sylva Zernich 2005 zum ersten Mal. “Über einen Bekannten der Skipper ist bekam ich mein erstes Segel”, so Sylva. “Anfangs hatte ich sehr romantische Vorstellungen von einem ‘Segel’: Weißes Leinen und so.” Die Realität sah anders aus: Hightech. Per Luftfracht erreichte ein 100 Quadratmeter riesiges, zerrissenes Vorsegel die Designerin in Deutschland. Was tun? Zerschneiden? ”Ich arbeitete mit der Frage, wie ich den emotionalen Wert dieses Segels, der weiten Reisen - praktisch der Welt - einfangen kann”, erklärt Sylva. Die Lösung: Biographien. Jedes verabreitete Stück ist genau einer Stelle im Segeltuch zuzuordnen und zeigt somit seinem neuen Besitzer, seine Geschichte - so entstehen individuelle Unikate.
Die Reise endet nicht
“Für mich ist die Idee wichtig, dass die Reise des Segels nicht endet. Die Taschen sollen keine Erinnerung sein, sondern den Besitzer nun auf seinen Reisen begleiten und inspirieren: durch den Alltag, durch die Welt oder einfach zu sich selbst.” Jedes Segel steht dabei für eine eigene Kollektion. Da sich die einzelnen Segel sehr im Material unterscheiden passt Sylva die Schnitte und Modelle an das Material jedes Segels an. Die aktuelle Kollektion stammt noch aus dem 100 Quardratmeter Vorsegel, auch Genua genannt. Die ganze Geschichte des Segels und des Schiffes kann man auf der Webseite von Übersee nachlesen. Die Nummern auf den Taschen zeigen an, an welcher Stelle des Segels der Taschenstoff entnommen wurde.
Die Taschen liegen zwischen 90 Euro für den Shopper rechts und knapp 200 Euro für den großen Seesack links. “Die jetzige Kollektion ist aus einem Aramidfaserlaminat, auch bekannt unter Kevlar, was die Eigenschaft besitzt sehr leicht zu sein”, erklärt Sylva. Auch für die nächste Kollektion aus einem noch leichteren Segelstoff, einem 250qm Spinnaker, hat sich die Mutter eines fünfjärigen Sohnes wieder eines vorgenommen - authentisch zu sein. “In letzter Zeit kommen viele individuelle und einzigartige Produkte auf den Markt. die Sparten werden kleiner, die Auswahl jedoch größer, was gut für den Kunden ist. Als Macher sollte man da authentisch bleiben.”
Noch drei Fragen zum Abschluss:
1. Was macht für dich eine gute Tasche aus?
Sie muss handlich sein, leicht und nicht stinken, ich muss sie gerne anfassen und sie sollte alles mitmachen, ich nehme dieselbe Tasche gerne zu mehreren Anlässen…
2. Welches Reiseziel empfiehlt jemand, der sich soviel mit Reisen beschäftigt wie du?
“Beeindruckt von meinen kürzlichen Erlebnissen kann ich den Norden empfehlen, Spitsbergen oder die Löfoten, da gibt es wirklich viel zu entdecken, nur das Baden ist eine frostige Angelegenheit. Lieblingsorte gibt es überall, auch bei uns….”
Immer mehr Stars geben Gesicht und Namen für Modelinien: J.Lo macht Jeans, Justin Timberlake bewirbt jetzt seine eigenen Hemden und Stars wie Heidi Klum oder Verona Pooth vertreiben unter ihrem Namen ein ganzes Produkt-Portfolio. Als ich jetzt gehört habe, dass die Schauspielerin Jenny Winkler das neue Testemonial des Mainhausener Traditionshauses Fancy Lederwaren Otto A. Winkler ist, war ich interessiert aber auch etwas skeptisch. Kann das gut gehen?
Mein Fazit heute, wo ich die Kollektion „FANCY be Jenny“ kenne, ist ein klares JA! Es geht gut und sieht vor allem richtig gut aus.
„Ich bin ein Fashion-Victim!“
„Ich bin ja ein absolutes Fashion-Victim“, gesteht Jenny Winkler. „Und wie die meisten Frauen liebe ich Handtaschen. Bei einer eigenen Kollektion mitmischen zu dürfen, war für mich eine Riesenfreude.“ Da sie aber selbst keine Erfahrung im Entwerfen habe, stammt der Hauptteil natürlich von den Designern von FANCY, stellt Jenny klar. „Ich hatte Vorstellungen, die ich einbringen konnte aber die Design-Profis haben die Umsetzung übernommen.“ Die Vorstellungen der Schauspielerinnen und das Know-How der Experten zeigen sich dann zum einen im Look und zum anderen in der Funktion der Kollektion. So sind zum Beispiel viele der Taschen DIN-A4-tauglich und verfügen über ein Organizer- und Handyfach. „Ständig in der Tasche das klingelnde Handy suchen ist doch lästig“, spricht die 29-Jährige mir aus der Seele. Schön, wenn auch an die praktische Seite gedacht wird.
Edle Stücke mit großer Detailverliebtheit
Beim Look aller drei Linien fällt die Detailverliebtheit auf, wie hier bei der roten Leder-Tote aus der Linie „New York Twin“. Fast charakteristisch sind die Nieten an den Griffen, dazu Karabiner und lange Fransen and den Verschlüssen. Der Verkaufspreis liegt bei etwa 179 Euro.
Sehr gelungen finde ich auch die schwarzen Modelle der New York Linie. Besonders die Beuteltasche links ist mit den senkrechten Reisverschlüssen wirklich gut gelungen.
New York Shopper: 219 Euro
New York Beutel: 169 Euro
“Mit hat großen Spaß gemacht, der Kollektion eine persönliche Note von mir zugeben”, so Jenny Winkler. “Vor allem die Formen der Taschen finde ich absolut trendsetzend.” Aktuell kann man die Taschen direkt bei FANCY bestellen oder im Einzelhandel kaufen. Laut FANCY-Marketingleiter Uwe Müller gibt es in wenigen Wochen auch einen Online-Store. Ich halte euch auf dem Laufenden. Alles rund um die Kollektion und Jenny Winkler findet ihr auch auf edelight.
TAUSCHE hat Geburtstag: Am 13. August 2008 ist es vier Jahre her, dass Antje Strubelt und Heiko Braun ihr Taschenlabel gründeten. Seither schicken sie Weltenbummlerinnen, Forscherinnen und Diplomatinnen in die Welt.
Das konzeptionelle Entwerfen haben die Landschaftsarchitekten aus ihrem früheren Beruf mitgebracht. Konzeptionell bedeutet für Antje und Heiko: Form follows function. Entsprechend dieser Prämisse entstanden die Taschen: wohl durchdacht, sinnvoll und mit einem klaren und schönen Design.
Der Clou der Taschen des Berliner Labels ist die Vielseitigkeit: Eine Tasche, tausend Möglichkeiten, Die abnehmbaren Deckel entsprechen genau dem aktuellen Zeitgeist, dem Wunsch nach Flexibilität. Es gibt über 100 verschiedene Taschendeckel zum Wechseln. Die Taschen selbst gibt es in neun Größen, zehn Korpusfarben und mit verschiedenen Einsätzen.
Antje und Heiko gehen nicht nach Trends
So streben die Berliner auch bewusst ein langsames und stetiges Wachstum an. „Geschäfte machen wir nur mit Leuten, die uns auch persönlich sympathisch sind“, erklärt Heiko. Daher wurden die Tausche-Shops in Stuttgart, Dublin und Tokio nicht nur nach wirtschaftlichen sondern auch nach Sympathie Kriterien ausgewählt. Der Erfolg gibt den beiden Recht!
der Berliner Tausche-Store
Und so steht ihrem großen Ziel, in zehn Jahren immer noch Spaß (und Erfolg) mit ihrer Arbeit zu haben nichts im Wege. Viele stil- und qualitätsbewusste Kunden werden es ihnen danken. Was wünschen sich die beiden denn für’s Fünfjährige im nächsten Jahr? – „Wir würden mit Christo gern mal ein Gebäude in die Tasche stecken.“ Wetten, das bekommen die auch noch hin.
Zum Abschluss noch ein paar Lieblingstücke der beiden Designer:
Hochwertige Produkte mit Unikatcharakter – dafür steht das Stuttgarter Label PARK. Ich habe den Gründer und Designer Andreas Gieck besucht und mit ihm über seine Produkte und seine Inspiration gesprochen. Nach einer Stunde habe ich das Atelier als absoluter PARK-Fan wieder verlassen.
Taschen, Shirts und Accessoires gehören zu Andreas Kollektion. Seine Inspiration ist dabei immer die Alltagsästhetik, also Eindrücke und Bilder aus dem Alltag und von der Straße. Das kann ein Ei in seiner vollendeten Form sein oder ein Moment in der Stadt (sei es nun ein Dorf auf der schwäbischen Alb oder New York). Aber auch Vintage-Teile inspirieren den Designer. PARK verbindet all diese Eindrücke mit hochwertigen Materialen zu fantastischen Stücken mit Unikatcharakter. Um diesen Charakter seiner Entwürfe zu erhalten muss Andreas Kompromisse eingehen. Für kleine Stückzahlen finden sich schlecht effizienten Produzenten und auch die Vertriebswege sind eingeschränkt. „PARK Produkte sind Handarbeit, das hat seinen Preis“, stellt der Unternehmensgründer klar. „Mir ist es wichtig, dass die Preise fair sind. Bei riesigen Händlerkommissionen kann ich das nicht mehr gewährleisten.“
Das Design von PARK kommt vor allem bei „Experten“ gut an. „Designer und Architekten sind unsere Hauptkunden“, so Andreas im Interview. „Unsere Zielgruppe ist über die Design-Szene gut informiert und hebt sich von der Masse ab. Sie konzentriert sich auf klares, schnörkelloses Design. Form und Funktion stehen im Vordergrund.“ Wer eine Tasche von PARK trägt, tut dies wegen des Produkts und nicht wegen des Labels.
Andreas hat an der Hochschule Pforzheim Modedesign studiert. 2003 hat er sein Label PARK gegründet und seit 2006 ist das Atelier in der Schwabenmetropole. Wieso ausgerechnet hier? „Wegen der Lebensqualität“, meint Andreas. „Außerdem bietet Stuttgart hervorragende Zukunfts- und Wirtschaftsperspektiven. In diesem Umfeld zu arbeiten ist faszinierend – deshalb kommt gutes Design eben aus Stuttgart.“
Ja, das hören wir gern am Neckar! Zum Abschied verrät Andreas mir noch seine Lieblingsstücke: Die Frankfurter Küche, die edlen Buchkassetten von der Buchbinderei Frölich und die Max Bill Uhr von Junghans.
Ich bin Candida- modebegeistert, liebe ins Besondere Taschen und Schuhe, und das Bloggen!
Hier werde ich euch über die aktuellsten Trends unserer täglichen Begleiter, Schnäppchen und persönliche Schmuckstücke auf dem Laufenden halten. Viel Spaß beim Lesen!