PARK - Unikate für Experten

Hochwertige Produkte mit Unikatcharakter – dafür steht das Stuttgarter Label PARK. Ich habe den Gründer und Designer Andreas Gieck besucht und mit ihm über seine Produkte und seine Inspiration gesprochen. Nach einer Stunde habe ich das Atelier als absoluter PARK-Fan wieder verlassen.

Taschen, Shirts und Accessoires gehören zu Andreas Kollektion. Seine Inspiration ist dabei immer die Alltagsästhetik, also Eindrücke und Bilder aus dem Alltag und von der Straße. Das kann ein Ei in seiner vollendeten Form sein oder ein Moment in der Stadt (sei es nun ein Dorf auf der schwäbischen Alb oder New York). Aber auch Vintage-Teile inspirieren den Designer. PARK verbindet all diese Eindrücke mit hochwertigen Materialen zu fantastischen Stücken mit Unikatcharakter. Um diesen Charakter seiner Entwürfe zu erhalten muss Andreas Kompromisse eingehen. Für kleine Stückzahlen finden sich schlecht effizienten Produzenten und auch die Vertriebswege sind eingeschränkt. „PARK Produkte sind Handarbeit, das hat seinen Preis“, stellt der Unternehmensgründer klar. „Mir ist es wichtig, dass die Preise fair sind. Bei riesigen Händlerkommissionen kann ich das nicht mehr gewährleisten.“

Das Design von PARK kommt vor allem bei „Experten“ gut an. „Designer und Architekten sind unsere Hauptkunden“, so Andreas im Interview. „Unsere Zielgruppe ist über die Design-Szene gut informiert und hebt sich von der Masse ab. Sie konzentriert sich auf klares, schnörkelloses Design. Form und Funktion stehen im Vordergrund.“ Wer eine Tasche von PARK trägt, tut dies wegen des Produkts und nicht wegen des Labels.
Andreas hat an der Hochschule Pforzheim Modedesign studiert. 2003 hat er sein Label PARK gegründet und seit 2006 ist das Atelier in der Schwabenmetropole. Wieso ausgerechnet hier? „Wegen der Lebensqualität“, meint Andreas. „Außerdem bietet Stuttgart hervorragende Zukunfts- und Wirtschaftsperspektiven. In diesem Umfeld zu arbeiten ist faszinierend – deshalb kommt gutes Design eben aus Stuttgart.“
Ja, das hören wir gern am Neckar! Zum Abschied verrät Andreas mir noch seine Lieblingsstücke: Die Frankfurter Küche, die edlen Buchkassetten von der Buchbinderei Frölich und die Max Bill Uhr von Junghans.




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4 Kommentare

  1. Muttertier sagte am 9. Juli 2008 um 10:54

    Wie wäres hierzu mit Trekkingsandalen?

  2. Jana sagte am 9. Juli 2008 um 10:58

    Aus ästhetischen Gründen leider nicht zu vertreten. Nicht hierzu und auch sonst nicht! Kann man sich höchstens in den Keller stellen.

  3. Michaela Strotmann sagte am 10. Juli 2008 um 19:52

    Tolle Idee! Ich finde das Engagement vom Andreas klasse!

  4. Ulrike sagte am 16. Juli 2008 um 17:45

    Ich bin großer Fan seiner Männer-Shirts. Hab meinen Freund auf der decumo in Stuttgart gleich mit zweien eingedeckt.

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