Van Astyn: Schokoladensüchtig

Ihr Lieben, ihr fragt euch sicherlich wie ich bei einem Taschenlabel wie Van Astyn jetzt ausgerechnet auf Schokolade komme. So ganz unberechtigt ist diese Frage ja nun nicht, aber lasst euch aufklären. Denn wie wir alle wissen kommt die beste Schokolade aus der Schweiz und kann schon so richtig schön süchtig machen.

Und in der Herkunft liegt der Hund begraben. Denn auch das Taschenlabel Van Astyn kommt aus der Schweiz. Und ich muss ja zugeben, dass die schönen Schoki-Töne und das ansprechende Bunt der Ledertaschen mich ein wenig an die Mini-Lindt Täfelchen erinnern, die es auch in so vielen schönen Farben gibt.

Aber ist es denn korrekt die schönen Taschen einfach so mit Schokolade zu vergleichen, nur weil Frau Taschenqueen findet sie sehen aus wie Lindt-Täfelchen? Ich finde schon, denn auch die Taschen von Van Astyn können durchaus süchtig machen.

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RoyalBLUSH: Handbags with a conscience

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RoyalBLUSH solltet ihr euch merken! Wir haben das Label beim GREEN Showroom während der Fashion Week Berlin entdeckt. Anne und ich sind in den Raum von Magdalena Schaffrin marschiert - einem unserer Pflichttermine in jedem Jahr - und siehe da: Wunderschöne Lederaccessoires und Taschen. Jana Keller heißt die Schweizer Designerin, die sich augenblicklich einen Platz unter meinen Lieblings-Accessoiresdesignern gesichtert hat. Und Royalblush ist ihr Label. Gemeinsam mit Magdalena Schaffrin hat sie den GREEN Showroom ins Leben gerufen.

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Die  Taschenpalette von Royalblush reicht von der Clutch oben bis zu einem traumhafen Weekender, der dann allerdings schon bei knapp 1300 Euro liegt. Neben dem Design basiert der hohe Preis vorallem auf dem verwendeten Material. Royalblush hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben - Handtaschen mit Gewissen eben.

Das Leder spielt bei Royalblush . wie bei vielen hochwertigen Lederwaren - die entscheidende Rolle. Erst die in das Material “eingelebte” Patina gibt es Taschen und Accessoires ihren Charakter. Kein Wunder, dass Jana Keller nicht verrät wer ihr Leder-Lieferant ist. Nur soviel: Sie legt höchsten Wert auf eine umweltbewusste Fertigung. Die Gerbung findet mit Rinden und Wurzeln und komplett ohne Chemikalien statt. Dieses vegetabile Leder erkennt man optisch an Farbunebenheiten und einer anderen Oberflächenstruktur. Außerdem kann man den Unterschied riechen.

Mein absoluter Favorit ist der geknotete Gürtel von Royalblush. Er sieht von der Form den geknoteten Armbändern sehr ähnlich, ist aber noch nicht im Handel. Preislich wird er bei ca. 200 Euro liegen.

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Van Astyn: Luxustaschen aus der Schweiz

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Mit Van Astyn gibt es ein neues Label für exklusive Taschen, dass es auf meine Watchlist geschafft hat. Die Designer Peter Nitz (Bild)und Heike Köhler gründeten Van Astyn zusammen mit dem Unternehmer Mario Margelist vor einem Jahr in der Schweiz. Die einheimischen Promis wie Ex-Botschaftergattin Shawne Borer-Fielding lieben die Taschen schon und auch Verona Pooth zeigt sich immer wieder mit ihrer Van Astyn auf Veranstaltungen. Kein Wunder, eine Van Astyn ist ja auch der perfekte Begleiter, wenn man sich als elegante Lady zeigen will (und nicht mehr als Werbeluder). Mit dem hochwertigen Leder und den schlichten Formen erinnern Aura, Apri und Co an die Klassiker von Hermès. Mit Preisen um die 1000 Schweizer Franken (ca. 700 Euro) sind die Van Astyn Taschen aber noch deutlich günstiger.

Neues Kreativteam bei Bally

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Brian Atwood verlässt nach knapp drei Jahren das Luxuslabel Bally, weil er sich stärker um seine eigene Marke kümmern möchte. Atwoods Nachfolger stehen schon in den Startlöchern: Graeme Fidler und Michael Herz (Bild, Textilwirtschaft) bilden in Zukunft eine Doppelspitze beim Schweizer Taschen- und Schuhhersteller. Fidler und Herz kennen sich bereits seit sieben Jahren und arbeiteten zuletzt bei Aquascutum zusammen. Mit Heritage kennen sich also beiden aus. Sind wir also gespannt, wie sich die Handschrift von Graeme Fidler und Michael Herz nun in den Bally Taschen zeigt. Eine kleine Inspiration sind vielleicht die letzten Entwürfe der beiden für Aquascutum:

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Bilder: Aquascutum

Freitag Taschen: Kult aus LKW-Planen

Seit 1993 stehen Freitag Taschen vor allem für eines: kultige Orginale aus LKW Planen. Hinter Freitag Taschen stehen zwei Brüder und eine geniale Idee, die jetzt ihren 15. Geburtstag feiert.

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Die Väter der Freitag Taschen: Dani und Markus

Die ersten Freitag Taschen entstanden aus dem eignen Bedürfnis nach einer anständigen Tasche. Wie es sich für richtige Züricher Kerle gehört, sind auch die Freitag Brüder immer mit dem Rad, pardon – dem Velo, unterwegs. Und Radfahren in der Schweiz bedeutet, regelmäßig nass zu werden. Dani und Markus brauchten also eine Tasche die wasserabweisend, funktional und ansehnlich ist. Schließlich sind beide Freitag Brüder gelernte Grafikdesigner, da zählt das Design.

Die beiden ließen sich auf der Suche nach dem perfekten Material von dem Schwerlastverkehr vor der eigenen Wohnung inspirieren: Die Freitags wohnten nämlich direkt an der Deutschland Italien Transitstrecke, die quer durch Zürich führt. Und eines Tages stand Markus Freitag dann eben mit der ersten LKW-Plane in der WG und begann sie zu verarbeiten, zur ersten Freitag Tasche. Im Detail kann man die Geschichte der Freitag Taschen auch auf der Freitag Webseite nachlesen – super charmant erzählt von Oliver Gemperle, dem ehemaligen Mitbewohner von Markus Freitag.

Produktion der Freitag Taschen

15 Jahre liegt diese Geschichte nun zurück und die Freitag Taschen haben seitdem die ganze Welt erobert. Zwischen der Vielzahl an Planentaschen, die es heute gibt, sind die Freitag Taschen das Original, das absolute Kultobjekt. Noch heute bestehen Freitag Taschen aus Orignal-Planen und Autogurten und noch immer ist jede Tasche der Schweizer ein Unikat, denn jedes Planenstück kann nur einmal verarbeitet werden. Dabei werden alle Freitag Taschen immer noch von Hand per Schablone aus den Planen geschnitten.

Produktion

Andere Dinge haben sich bei den Freitag Brüdern aber gewaltig verändert. Heute hat das Unternehmen mehr als 60 Mitarbeiter und die Freitag Taschen werden in eigenen Flagship-Stores in Zürich, Davos und Hamburg.

Individuelle Freitag Taschen

Über 40 unterschiedliche Freitag Taschen gibt es aktuell. Mehr als 120.000 Freitag Taschen werden pro Jahr produziert. Seit 2002 auch nach persönlichem Geschmack. Auf der Webseite von Freitag kann jeder zum Taschen-Designer werden und sich seine jeweiligen Freitag Taschen ganz individuell gestalten.
Produktion der Freitag Taschen

Die aktuellen Freitag Taschen

Freitag Taschen Freitag Taschen

Klassische Freitag Taschen: Die Modelle Dragnet (150.-) und Lassie (120.-)

Freitag Taschen Freitag Bälle

Neu: Die Reisetaschen Louis & Clark und neben Freitag Taschen gibt es jetzt auch Freitag Fußbälle

Die Geschichte der Freitag Taschen könnt ihr auch nachlesen, im Buch „Freitag: Individual Recycled Freeway Bags“.